.
Kategorie URANTIA BUCH – Kategorie SCHÖPFUNGSGESCHICHTE – SCHÖPFUNGSGESCHICHTE
Kategorie GAIA – GAIA – Mutter ERDE
.
.
.
.
Das erste Leben hier auf der ERDE wurde nicht wie in der BIBEL beschrieben, Adam und Eva eingehaucht, darüber noch später . . .
.
. . . sondern erfolgte aufgrund Evolution, wie in allen evolutionären Welten. Zugleich gab es immer wieder außerirdische Bevölkerungen, indem verschiedene Sternensysteme hier auf der ERDE ihren Zuschlupf gefunden hatten, teilweise auch, um die Evolution gezielt zu beschleunigen, wie auch in großen galaktischen Kriegen, in welchen die Erde (Urantia) räuberisch übernommen wurde – hierüber hat Jophiel eine gute Aufstellung gemacht:
.
.
Im UB gibt es zunächst eine ausführliche Abhandlung über die Evolution auf unserer ERDE zu lesen und ich möchte euch heute einfach die entsprechenden Schriften hier verlinken – zum Selbststudium – online und kostenlos:
.
Ich habe im folgenden die Schriften 57 bis 63 verlinkt:
.
.
Das Urantia Buch
Schrift 57
Der Ursprung Urantias
schrift-57-der-ursprung-urantias
Hier folgen nur kleine Auszüge aus der Schrift – bitte im Link oben ganz lesen:
5. Der Ursprung von Monmatia — Das Sonnensystem Urantias
(655.6) 57:5.1 Vor 5 000 000 000 Jahren war eure Sonne ein vergleichsweise isolierter strahlender Himmelskörper, der die meiste der in der Nähe zirkulierenden Raummaterie an sich gezogen hatte, Überreste des kürzlichen Ausbruchs, der seine eigene Geburt begleitet hatte.
(655.7) 57:5.2 Heute hat eure Sonne relative Stabilität erlangt, aber die elfeinhalb Jahre dauernden Zyklen der Sonnenflecken verraten, dass sie in ihrer Jugend ein variabler Stern gewesen war. In den frühen Tagen eurer Sonne verursachten die ständige Kontraktion und die sich daraus ergebende Temperaturerhöhung an ihrer Oberfläche ungeheure Konvulsionen. Diese titanischen Wogen brauchten dreieinhalb Tage, um einen vollständigen Zyklus von wechselnder Helligkeit zu durchlaufen. Dieser variable Zustand, dieses periodische Pulsieren machte eure Sonne höchst anfällig für gewisse äußere Einflüsse, die nicht lange auf sich warten ließen.
(655.8) 57:5.3 So war alles bereit für die einzigartige Entstehung von Monmatia, wie die Planetenfamilie eurer Sonne heißt, des Sonnensystems, dem eure Welt angehört. Weniger als ein Prozent der Planetensysteme Orvontons haben einen ähnlichen Ursprung.
. . .
8. Stabilisierung der Erdkruste
Das Zeitalter der Erdbeben
Der Weltozean und der Erste Kontinent
.
(660.3) 57:8.1 Vor 1 000 000 000 Jahren ist der eigentliche Beginn der Geschichte Urantias anzusetzen. Der Planet hatte annähernd seine jetzige Größe erreicht. Und etwa um diese Zeit wurde er in das physische Register Nebadons eingetragen und auf den Namen Urantia getauft.
(660.4) 57:8.2 Die Atmosphäre sowie unablässige feuchte Niederschläge begünstigten die Abkühlung der Erdkruste. Die Vulkantätigkeit sorgte schon früh für ein Gleichgewicht zwischen dem inneren Wärmedruck und der sich zusammenziehenden Erdkruste; und als die Vulkane rasch zurückgingen, traten mit fortschreitender Epoche der Abkühlung und Anpassung der Erdkruste die Erdbeben auf.
(660.5) 57:8.3 Die eigentliche geologische Geschichte Urantias beginnt zu der Zeit, da sich die Erdkruste genügend abgekühlt hat, um die Entstehung des ersten Ozeans zu bewirken. Einmal begonnen, setzte sich die Kondensation des Wasserdampfs an der sich abkühlenden Erdoberfläche fort, bis sie praktisch vollständig war. Am Ende dieser Periode umfasste der Ozean die ganze Erde; er bedeckte den ganzen Planeten, und seine Tiefe betrug im Mittel etwa zwei Kilometer. Die Gezeiten funktionierten damals fast wie heute, aber dieser primitive Ozean war nicht salzig; er bedeckte faktisch die ganze Welt mit Süßwasser. In jenen Tagen war das meiste Chlor mit verschiedenen Metallen verbunden, aber es gab genug davon, um dieses Wasser in Verbindung mit dem Wasserstoff leicht sauer zu machen.
(660.6) 57:8.4 Zu Beginn dieser in weiter Ferne liegenden Epoche muss man sich Urantia als einen ganz von Wasser umflossenen Planeten vorstellen. Später traten am Grund des heutigen Pazifischen Ozeans Fluten tieferer und infolgedessen dichterer Lava aus, wodurch dieser Teil der wasserbedeckten Oberfläche beträchtlich einsank. In kompensierender Bewegung tauchte zur Wiederherstellung des Gleichgewichts der sich allmählich verdickenden Erdkruste die erste kontinentale Landmasse aus dem Weltozean auf.
(660.7) 57:8.5 Vor 950 000 000 Jahren bot Urantia das Bild eines einzigen großen Kontinentes und einer einzigen riesigen Wassermasse, des Pazifischen Ozeans. Immer noch finden sich überall Vulkane, und Erdbeben sind ebenso häufig wie heftig. Die Meteoriten hageln immer noch auf die Erde herab, aber ihre Häufigkeit und Größe nehmen ab. Die Atmosphäre klärt sich, aber der Gehalt an Kohlendioxyd ist immer noch hoch. Die Erdkruste stabilisiert sich allmählich.
(660.8) 57:8.6 Etwa um diese Zeit wurde Urantia zu planetarischer Verwaltung dem System von Satania zugeteilt und in das Lebensregister Norlatiadeks aufgenommen. Damals begann die administrative Anerkennung der kleinen und unbedeutenden Sphäre, der es bestimmt war, zum Planeten zu werden, auf dem Michael dereinst zu der erstaunlichen Unternehmung seiner Selbsthingabe in Menschengestalt antreten und jene Erfahrungen machen würde, die der Grund sind, weshalb man Urantia lokal seither „Welt des Kreuzes“ nennt.
(661.1) 57:8.7 Vor 900 000 000 Jahren erlebte Urantia die Ankunft des ersten Kundschaftertrupps Satanias, der von Jerusem hergesandt worden war, um den Planeten zu untersuchen und einen Bericht über seine Eignung als Standort für Lebensexperimente zu liefern. Die Kommission bestand aus vierundzwanzig Mitgliedern und umfasste Lebensbringer, Lanonandek-Söhne, Melchisedeks, Seraphim und Angehörige anderer Ordnungen himmlischen Lebens, die sich mit der frühen planetarischen Organisation und Administration befassen.
.
.
Schrift 58
Die Ansiedlung des Lebens auf Urantia
schrift-58-die-ansiedlung-des-lebens-auf-urantia
.
IN ganz Satania gibt es nur einundsechzig Welten wie Urantia — Planeten mit modifiziertem Leben. Die Mehrheit der bewohnten Welten werden in Anwendung bestehender Techniken bevölkert; auf diesen Planeten verfügen die Lebensbringer bei ihren Plänen für die Ansiedlung des Lebens nur über geringen Spielraum. Aber ungefähr jede zehnte Welt wird als Dezimalplanetausersehen und in das Spezialregister der Lebensbringer eingetragen; und auf solchen Planeten ist es uns gestattet, im Bemühen um eine Modifizierung oder eine mögliche Verbesserung des Normaltyps der Lebewesen des Universums gewisse Lebensexperimente durchzuführen.
1. Voraussetzungen für das physische Leben
(664.2) 58:1.1 Vor 600 000 000 Jahren langte eine von Jerusem entsandte Kommission von Lebensbringern auf Urantia an und begann mit dem Studium der physischen Konditionen zur Vorbereitung der Auslösung des Lebens auf der Welt Nummer 606 des Systems von Satania. Das sollte unsere sechshundertundsechste Erfahrung mit der Einführung des nebadonschen Modells in Satania werden sowie die sechzigste Gelegenheit, an den fundamentalen und einheitlichen Lebensplänen des Lokaluniversums Veränderungen vorzunehmen, sie abzuwandeln.
(664.3) 58:1.2 Es sollte klargemacht werden, dass die Lebensbringer das Leben nicht initiieren können, bevor die Sphäre für die Eröffnung des evolutionären Zyklus reif geworden ist. Ebenso wenig können wir für eine raschere Entwicklung des Lebens sorgen, als der physische Fortschritt des Planeten es verträgt und zulässt.
(664.4) 58:1.3 Die Lebensbringer Satanias hatten ein auf Natriumchlorid beruhendes Lebensmodell projektiert; deshalb konnten keine Schritte für dessen Ansiedlung unternommen werden, solange das Ozeanwasser nicht salzig genug geworden war. Der Protoplasmatyp Urantias kann nur in einer angemessen salzhaltigen Lösung funktionieren. Das Habitat, in dem sich das gesamte — pflanzliche und tierische — Urleben entwickelte, war eine salzige Lösung. Und auch die höher organisierten Landtiere könnten nicht weiterleben, wenn nicht ebendiese wesentliche Salzlösung ihren Körper als Blutstrom durchflösse, der jede winzige lebende Zelle frei in dieser „salzigen Flut“ schwimmen lässt, sie förmlich in sie eintaucht.
(664.5) 58:1.4 Eure primitiven Urahnen zirkulierten frei im salzigen Ozean; heute zirkuliert dieselbe ozean-gleiche salzige Lösung frei in eurem Körper und taucht jede einzelne Zelle in eine chemische Flüssigkeit, die in allem Wesentlichen dem Salzwasser gleicht, welches die ersten protoplasmatischen Reaktionen der ersten auf dem Planeten funktionierenden lebenden Zellen stimulierte.
(664.6) 58:1.5 Aber zu Beginn dieser Ära entwickelt sich Urantia auf einen Zustand hin, der für den Unterhalt der Anfangsformen marinen Lebens in jeder Hinsicht günstig ist. Langsam aber sicher schaffen physische Entwicklungen auf der Erde und in den umliegenden Raumregionen die Voraussetzungen für die späteren Versuche der Begründung jener Lebensformen, die, wie wir entschieden hatten, dem sich entfaltenden physischen irdischen und räumlichen Umfeld am besten angepasst sein würden.
(665.1) 58:1.6 Darauf kehrte die Kommission der Lebensbringer Satanias wieder nach Jerusem zurück, weil sie es vorzogen, ein stärkeres Auseinanderbrechen der Festlandmassen abzuwarten, das noch mehr Binnenmeere und geschützte Buchten entstehen lassen würde, bevor sie tatsächlich mit der Ansiedlung des Lebens begännen.
(665.2) 58:1.7 Auf einem Planeten, wo das Leben seinen Ursprung im Meer hat, liefert eine große Zahl von Binnenmeeren die idealen Bedingungen für die Ansiedlung des Lebens dank ausgedehnter Küstenstreifen, die sich um untiefe Wasser und geschützte Buchten ziehen; und eine Wasserverteilung gerade dieser Art entwickelte sich jetzt rasch auf der Erde. Diese alten Binnenmeere waren selten mehr als hundertfünfzig bis zweihundert Meter tief, und das Sonnenlicht vermag das Ozean-wasser bis auf mehr als zweihundert Meter zu durchdringen.
(665.3) 58:1.8 Und ausgehend von solchen Meeresufern fand in einem späteren Zeitalter mit mildem und ausgeglichenem Klima das primitive pflanzliche Leben seinen Weg auf das Land. Hier lieferte der hohe Kohlenstoffgehalt der Atmosphäre der neuen Land-Vielfalt des Lebens jede Gelegenheit für rasches und üppiges Wachstum. Obwohl die damalige Atmosphäre für den Pflanzenwuchs ideal war, besaß sie einen so hohen Kohlendioxydanteil, dass kein Tier, geschweige denn der Mensch, auf der Erdoberfläche hätte leben können. . . . weiterlesen – siehe Link oben
.
.
Schrift 59
Die Ära des Marinen Lebens auf Urantia
schrift-59-die-ara-des-marinen-lebens-auf-urantia
.
UNSERER Meinung nach beginnt die Geschichte Urantias etwa vor einer Milliarde Jahren und erstreckt sich über fünf größere Zeitabschnitte:
(672.2) 59:0.2 1. Die dem Leben vorausgehende Ära erstreckt sich über die ersten vierhundertfünfzig Millionen Jahre, ungefähr von dem Zeitpunkt an, da der Planet seine heutige Größe erreicht hatte, bis zu dem Zeitpunkt der Einführung des Lebens. Eure Gelehrten haben diesen Zeitraum als Archäozoikum bezeichnet.
(672.3) 59:0.3 2. Die Ära des erwachenden Lebens dehnt sich über die nächsten hundertfünfzig Millionen Jahre aus. Diese Epoche schaltet sich zwischen das davorliegende, dem Leben vorausgehende oder Kataklysmen-Zeitalter und die darauf folgende Periode höher entwickelten marinen Lebens. Eure Forscher kennen diese Ära als Proterozoikum.
(672.4) 59:0.4 3. Die Ära des marinen Lebens nimmt die nächsten zweihundertfünfzig Millionen Jahre ein und ist euch wohlbekannt als das Paläozoikum.
(672.5) 59:0.5 4. Die Ära des frühen Landlebens erstreckt sich über die nächsten hundert Millionen Jahre und wird Mesozoikum genannt.
(672.6) 59:0.6 5. Die Ära der Säugetiere umfasst die letzten fünfzig Millionen Jahre. Diese Ära der jungen Vergangenheit nennt man Känozoikum.
(672.7) 59:0.7 Die Ära des marinen Lebens macht also etwa ein Viertel eurer planetarischen Geschichte aus. Man kann sie in sechs lange Perioden unterteilen, von denen jede durch bestimmte wohldefinierte Entwicklungen sowohl im geologischen als auch im biologischen Bereich charakterisiert wird.
.
.
Schrift 60
Urantia während der Frühen Ära des Landlebens
schrift-60-urantia-wahrend-der-fruhen-ara-des-landlebens
.
DIE Ära des ausschließlich marinen Lebens ist zu Ende. Die Hebung des Landes, die sich abkühlende Erdkruste und die kälter werdenden Ozeane, die Schrumpfung der Meere verbunden mit ihrer Vertiefung und ein bedeutender Landzuwachs in den nördlichen Breitengraden — all das trug in hohem Maße dazu bei, das Klima der Erde in allen von der Äquatorialzone weit entfernten Gebieten stark zu verändern.
(685.2) 60:0.2 Die die vorangehende Ära beschließenden Epochen waren allerdings das Zeitalter der Frösche, aber diese Ahnen der Landwirbeltiere dominierten nicht mehr, denn sie hatten nur in stark reduzierter Zahl überlebt. Sehr wenige Typen überstanden die rigorosen Prüfungen der vorangehenden Periode biologischer Drangsal. Sogar die sporentragenden Pflanzen waren beinahe erloschen.
1. Das frühe Zeitalter der Reptilien
(685.3) 60:1.1 Die Erosionsablagerungen dieser Periode waren meist Konglomerate, Schieferton und Sandstein. Die in diesen Sedimenten sowohl in Amerika als auch in Europa enthaltenen roten Schichten und Gips sind ein Hinweis darauf, dass das Klima jener Kontinente arid war. Diese wüstenartigen Gegenden waren wegen der heftigen periodischen Wolkenbrüche über den umliegenden Hochländern starker Erosion ausgesetzt.
(685.4) 60:1.2 Man findet in diesen Schichten nur wenige Fossilien, hingegen kann man im Sandstein zahlreiche Fußabdrücke von Landreptilien beobachten. In vielen Gegenden enthalten die dreihundert Meter dicken Ablagerungen roten Sandsteins dieser Periode keine Fossilien. Nur in bestimmten Teilen Afrikas erfuhr das Leben der Landtiere keine Unterbrechung.
(685.5) 60:1.3 Die Dicke der Ablagerungen beträgt zwischen 900 und 3 000 Metern und erreicht an der Küste des Pazifiks sogar 5 500 Meter. Später drang Lava mit Gewalt in viele dieser Schichten ein. Die Steilufer des Hudson River entstanden durch den Austritt von Basaltlava zwischen diese Triasschichten. In verschiedenen Teilen der Erde herrschte starke Vulkanaktivität.
(685.6) 60:1.4 Man findet in Europa, besonders in Deutschland und Russland, Ablagerungen aus dieser Periode. In England gehört der New Red Sandstone dieser Epoche an. In den südlichen Alpen wurde nach einem Meereseinbruch Kalkstein abgelagert, der jetzt als die eigenartigen Kalkwände, -gipfel und -säulen der Dolomiten betrachtet werden kann. Man findet diese Schicht in ganz Afrika und Australien. Der Carrara-Marmor ist solch ein umgewandelter Kalkstein. Dagegen wird man in den südlichen Gebieten von Südamerika nichts aus dieser Periode finden, weil sich dieser Teil des Kontinents unter Wasser befand und deshalb nur eine Wasser- oder Meeresablagerung aufweist, die ein Kontinuum mit den vorausgegangenen und nachfolgenden Epochen bildet.
(686.1) 60:1.5 Vor 150 000 000 Jahren fingen in der Erdgeschichte die frühen Perioden des Landlebens an. Dem Leben erging es im Allgemeinen nicht gut, aber doch besser als während des anstrengenden und feindlichen Endes der Ära marinen Lebens.
(686.2) 60:1.6 Zu Beginn dieser Ära befinden sich die östlichen und zentralen Teile Nordamerikas, die nördliche Hälfte Südamerikas, der größte Teil Europas und ganz Asien über Wasser. Zum ersten Mal ist Nordamerika geographisch isoliert, aber nicht für lange; denn die Landbrücke der Beringstrasse taucht schon bald wieder auf und verbindet den Kontinent mit Asien.
(686.3) 60:1.7 In Nordamerika entwickelten sich parallel zur atlantischen und pazifischen Küste große Mulden. Im Osten erschien die große Connecticut-Verwerfung, deren eine Seite schließlich um drei Kilometer absank. Viele dieser nordamerikanischen Senken wurden später mit Erosionsablagerungen aufgefüllt, was auch für viele Becken von Süß- und Salzwasserseen der Bergregionen zutrifft. Später wurden diese aufgefüllten Landsenken durch unterirdische Lavaströme hoch emporgehoben. Die versteinerten Wälder vieler Gegenden gehören dieser Epoche an.
(686.4) 60:1.8 Die pazifische Küste, die sich während der kontinentalen Überflutungen gewöhnlich über Wasser befunden hatte, tauchte unter, mit Ausnahme des südlichen Kaliforniens und einer großen Insel, die damals im heutigen Pazifischen Ozean existierte. Dieses alte kalifornische Meer war reich an marinem Leben und dehnte sich nach Osten hin aus, wo es mit dem alten Meeresbecken der Gegend des Mittleren Westens Verbindung aufnahm.
(686.5) 60:1.9 Nachdem die beiden Ahnenformen der Reptilien, die sich während der vorausgegangenen Epoche in Afrika entwickelt hatten, bloß eine Andeutung von Reptilien gewesen waren, erschienen diese vor 140 000 000 Jahren plötzlich und in fertiger Gestalt. Sie entwickelten sich schnell und differenzierten sich bald in Krokodile, Schuppenreptilien und schließlich auch in Seeschlangen und fliegende Reptilien. Ihre Übergangsahnen verschwanden rasch.
(686.6) 60:1.10 Diese sich rasch entwickelnden Dinosaurier wurden sehr bald die Könige des Zeitalters. Sie legten Eier und unterschieden sich von allen anderen Tieren durch ihr kleines Gehirn. Ihre Gehirne wogen weniger als ein Pfund und mussten Körper kontrollieren, die später bis zu vierzig Tonnen schwer wurden. Aber frühere Reptilien waren kleiner, waren Fleischfresser und gingen wie die Kängurus auf den Hinterbeinen. Sie hatten hohle Knochen wie die Vögel und entwickelten später nur drei Zehen an ihren Hinterfüßen; und viele ihrer versteinerten Fußabdrücke wurden fälschlicherweise für solche von Riesenvögeln gehalten. Später entwickelten sich die Pflanzen fressenden Dinosaurier. Sie gingen auf allen Vieren, und ein Zweig dieser Gruppe entwickelte einen Schutzpanzer.
(686.7) 60:1.11 Mehrere Millionen Jahre danach erschienen die ersten Säugetiere. Sie besaßen keine Plazenta und erwiesen sich bald als Misserfolg; keine überlebten. Dies war eine experimentelle Anstrengung zur Verbesserung der Säugetiertypen, aber es war ihr auf Urantia kein Erfolg beschieden.
.
.
Schrift 61
Die Ära der Säugetiere auf Urantia
schrift-61-die-ara-der-saugetiere-auf-urantia
.
DIE Ära der Säugetiere reicht von der Entstehungszeit der eine Plazenta besitzenden Säuger bis zum Ende der Eiszeit und umfasst einen Zeitraum von etwas weniger als fünfzig Millionen Jahren.
(693.2) 61:0.2 Während dieses känozoischen Zeitalters bot die Landschaft der Erde einen reizvollen Anblick — wellige Hügel, weite Täler, breite Flüsse und riesige Wälder. In diesem Zeitraum tauchte die Landenge von Panama zweimal auf und unter, und dreimal tat die Landbrücke der Beringstrasse desgleichen. Es gab viele und mannigfaltige Tierarten. In den Bäumen wimmelte es von Vögeln, und die ganze Welt war ein Tierparadies, obwohl der unaufhörliche Kampf um Vorherrschaft unter den sich entwickelnden Tierarten weiterging.
(693.3) 61:0.3 Die Ablagerungen, die in den fünf Perioden der fünfzig Millionen Jahre dauernden Ära angehäuft wurden, enthalten die versteinerten Aufzeichnungen der aufeinander folgenden Säugerdynastien und führen uns in direkter Linie zu den Zeiten, als der Mensch selber auftrat.
.
.
Die Dämmerstunde der Primitiven Menschenrassen
schrift-62-die-dammerstunde-der-primitiven-menschenrassen
.
ETWA vor einer Million Jahren erschienen die unmittelbaren Urahnen der Menschheit durch drei aufeinander folgende und plötzliche Mutationen, die im frühen Stamm des Lemurentyps der Plazenta-Säugetiere auftraten. Die dominanten Faktoren dieser frühen Lemuren entstammten der westlichen oder späteren amerikanischen Gruppe des sich entwickelnden Lebensplasmas. Aber bevor diese Art die direkte Linie der menschlichen Vorfahren begründete, wurde sie durch Beiträge aus der zentralen Ansiedlung des Lebens verstärkt, die sich in Afrika entwickelt hatte. Die östliche Lebensgruppe steuerte wenig oder gar nichts zur Erzeugung der menschlichen Gattung bei.
1. Die frühen Lemurentypen
(703.2) 62:1.1 Die frühen Lemuren, die als die Ahnen der menschlichen Gattung zu betrachten sind, waren nicht direkt verwandt mit den schon zuvor existierenden Gibbon- und Affenstämmen, die damals Eurasien und Nordafrika bewohnten und deren Nachkommen bis in die heutige Zeit überlebt haben. Ebenso wenig entstammten sie dem jetzigen Lemurentyp, wenngleich sie mit diesem einen seit langem ausgestorbenen Ahnen gemeinsam haben.
(703.3) 62:1.2 Obwohl sich diese frühen Lemuren in der westlichen Hemisphäre entwickelt hatten, wurde die direkte Säuger-Ahnenlinie der Menschheit in Südwestasien begründet, in der ursprünglichen Gegend der zentralen Lebensansiedlung, aber an der Grenze zu den östlichen Regionen. Einige Millionen Jahre zuvor waren Lemuren des nordamerikanischen Typs über die Bering-Landbrücke westwärts gewandert und hatten sich der asiatischen Küste entlang langsam nach Südwesten bewegt. Diese wandernden Stämme gelangten schließlich in die gastliche Gegend, die zwischen dem damals sehr ausgedehnten Mittelmeer und den sich hebenden Gebirgsgegenden der indischen Halbinsel lag. In diesen westlich von Indien gelegenen Landstrichen vermischten sie sich mit anderen, sich in günstigem Sinne entwickelnden Stämmen und wurden so zu den Ahnen der menschlichen Rasse.
(703.4) 62:1.3 Mit der Zeit versanken die südwestlich der Berge gelegenen Küstenstriche Indiens langsam, wodurch das Leben in dieser Gegend vollständig abgeschnitten wurde. Diese mesopotamische oder persische Halbinsel hatte weder einen Zugangs- noch einen Fluchtweg außer im Norden, und auch dieser wurde durch die nach Süden dringenden Gletscher wiederholt abgeriegelt. Und gerade in dieser damals fast paradiesischen Gegend gingen aus den höher stehenden Abkömmlingen dieses Lemurentyps von Säugetieren zwei große Gruppen hervor, die Affenstämme der Neuzeit und die heutige menschliche Gattung.
.
.
Die Erste Menschliche Familie
Schrift 63 Die Erste Menschliche Familie
.
URANTIA wurde als bewohnte Welt registriert, als die ersten zwei menschlichen Wesen — die Zwillinge — elf Jahre alt waren und bevor sie zu Eltern der Erstgeborenen der zweiten Generation wirklicher menschlicher Wesen wurden. Und die Erzengel-Botschaft Salvingtons anlässlich der offiziellen planetarischen Anerkennung schloss mit diesen Worten:
(711.2) 63:0.2 „Der menschliche Verstand ist auf der Welt 606 von Satania erschienen, und diese Eltern der neuen Rasse sollen Andon und Fonta heißen. Und alle Erzengel beten dafür, dass diese Geschöpfe sehr bald mit der Gabe des ihnen persönlich innewohnenden Geistes des Universalen Vaters ausgerüstet werden.“
(711.3) 63:0.3 Andon ist ein nebadonscher Name und bedeutet: „Das erste dem Vater gleichende Geschöpf, das Hunger nach menschlicher Vollkommenheit zeigt.“ Fonta bedeutet: „Das erste dem Sohn gleichende Geschöpf, das Hunger nach menschlicher Vollkommenheit zeigt.“ Andon und Fonta wussten von diesen Namen nichts, bis sie ihnen zum Zeitpunkt der Fusion mit ihren Gedankenjustierern geschenkt wurden. Während ihres irdischen Aufenthalts auf Urantia nannten sie einander Sonta-an und Sonta-en, wobei Sonta-an „von der Mutter geliebt“ und Sonta-en „vom Vater geliebt“ bedeutet. Sie selber gaben sich diese Namen, deren Bedeutungen für ihre gegenseitige Hochachtung und Zuneigung bezeichnend sind.
1. Andon und Fonta
(711.4) 63:1.1 In vieler Hinsicht waren Andon und Fonta das bemerkenswerteste Paar menschlicher Wesen, das je auf Erden gelebt hat. Dieses wunderbare Paar, die tatsächlichen Eltern der ganzen Menschheit, war vielen seiner unmittelbaren Nachkommen in jeder Beziehung überlegen, und es war grundverschieden von all seinen unmittelbaren und fernen Vorfahren.
(711.5) 63:1.2 Die Eltern dieses ersten Menschenpaares unterschieden sich anscheinend kaum vom Durchschnitt ihres Stammes, obwohl sie zu dessen intelligenteren Mitgliedern zählten, zu einer Gruppe, die als erste lernte, Steine zu werfen und beim Kämpfen Keulen zu verwenden. Sie machten auch von scharfen Stein-, Feuerstein- und Knochensplittern Gebrauch.
(711.6) 63:1.3 Als er noch bei seinen Eltern lebte, hatte Andon am Ende einer Keule einen scharfen Feuerstein befestigt, zu welchem Zweck er Tiersehnen benutzte, und sich dieser Waffe in nicht weniger als zwölf Fällen mit Erfolg bedient, dabei sein eigenes Leben und dasjenige seiner nicht minder abenteuerlustigen und neugierigen Schwester rettend, die ihn ausnahmslos auf all seinen Erkundungszügen begleitete.
(711.7) 63:1.4 Der Entschluss Andons und Fontas, von ihrem Primatenstamm wegzufliehen, setzt eine Verstandesqualität voraus, die weit über der gemeineren Intelligenz vieler ihrer späteren Abkömmlinge lag, die sich so weit erniedrigten, sich mit ihren zurückgebliebenen Vettern von den Affenstämmen zu paaren. Aber ihr undeutliches Gefühl, mehr als nur Tiere zu sein, war dem Besitz einer Persönlichkeit zuzuschreiben und wurde durch die innere Gegenwart der Gedankenjustierer noch verstärkt.
.
.
Anmerkung Susanne: zum Gedankenjustierer – lese hier:
schrift-107-ursprung-und-natur-der-gedankenjustierer
.
.
.
.
.
.














Vielen Dank, im Uranita-Buch zu lesen ist sehr interessant.
Dazu fällt mir der ewige Streit, zwischen Wissenschaft/ Evulotion und Religion ein.
Wie lange geht der schon………ich habe mir oft in diversen Diskussionen gedacht, eigentlich müssten sie zusammen arbeiten wenn sie wirklich auf der Suche sind. Doch jeder für sich will Recht behalten.
Wir Menschen entwickeln ja auch, vom Prototypen bis zum perfekten Produkt, egal in welcher Sparte.
Es ist einfach wunderbar in diesem Buch zu lesen, jeden Tag ein Stückchen.
Ich bin überglücklich hier fündig geworden zu sein und für mich liest sich das nicht wie ein Märchen, sondern es kommt mir alles so logisch vor.
Mein Atem auf meiner Suche nach der Wahrheit hat sich gelohnt. Ich habe nur noch Aha-Effekte.
lieben Dank
Der Mann, der Bäume pflanzte (Animationsfilm)
p://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/01/08/der-mann-der-baume-pflanzte-animationsfilm/