Über Adam und Eva – 4 Schriften aus dem UB

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Dieser Artikel ist im Zusammenhang mit diesem Artikel, denn die NWO, wie auch auch die Bibel hat uns ein falsches Gotteskonzept und Unwahrheiten über unsere kosmische Heimat und Schöpfungsgeschichte hinterlassen :

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Außerdem braucht es noch die Grundlagen zu unserer Kosmologie – um zu verstehen, was Edentia, Jerusem usw. alles bedeutet -  all das habe ich mir selbst erarbeitet und zusammengestellt und mache ich euch hier zum Geschenk:

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Gerne empfehle ich zu diesem Beitrag das Lesen in diesen Kategorien:

Kategorie SCHÖPFUNGSGESCHICHTE – SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

Kategorie URANTIA BUCH – .

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Das Urantia Buch

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Anmerkung Susanne – ich wähle immer nur einige kurze Auszüge - am besten ist es, die Schriften komplett zu lesen – diese wenigen Auszüge dazu soll nur ein Impuls sein, sich selbst näher mit diesen essentiellen Wahrheiten unserer Menschheitsgeschichte zu beschäftigen . . .

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Schrift 73

Der Garten Eden

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3. Der Ort des Gartens

(823.1) 73:3.1 Das Eruierungskomitee war fast drei Jahre lang abwesend. Es berichtete günstig über drei mögliche Standorte: Der erste war eine Insel im Persischen Golf; der zweite, an Flüssen gelegene, diente später als zweiter Garten; der dritte, eine lange, schmale Halbinsel — fast eine Insel — erstreckte sich von der Ostküste des Mittelmeeres nach Westen.

(823.2) 73:3.2 Das Komitee sprach sich fast einstimmig für die dritte Wahl aus. Also entschied man sich für diesen Ort, und man brauchte zwei Jahre, um das kulturelle Hauptquartier der Welt einschließlich des Baums des Lebens nach dieser Mittelmeerhalbinsel zu verlegen. Bis auf eine kleine Gruppe räumten die Bewohner die Halbinsel friedlich, als Van mit seiner Schar anlangte.

(823.3) 73:3.3 Diese Mittelmeerhalbinsel besaß ein zuträgliches Klima und ausgeglichene Temperaturen; das stabile Wetter war den umstehenden Bergen und der Tatsache zu verdanken, dass dieser Ort praktisch eine Insel in einem Binnenmeer war. Während über den umliegenden Höhenzügen reichlich Regen niederging, regnete es im eigentlichen Eden selten. Aber jede Nacht „erhob“ sich vom weit verzweigten Netz der Bewässerungskanäle „ein Dunst“, der die Vegetation des Gartens erfrischte.

(823.4) 73:3.4 Die Küstenlinie dieser Landmasse war beträchtlich erhöht, und die Landenge, die die Halbinsel mit dem Festland verband, war an ihrer schmalsten Stelle nur dreiundvierzig Kilometer breit. Der große Fluss, der den Garten bewässerte, kam von den höheren Gegenden der Halbinsel herab und floss in östlicher Richtung durch die Landenge der Halbinsel auf das Festland und von dort durch die mesopotamische Tiefebene ins Meer. Er wurde von vier Nebenflüssen gespiesen, die in den küstennahen Bergen der edenischen Halbinsel entsprangen, und das sind die „vier Hauptwasser“ des Flusses, der „Eden verließ“, die später mit den Flussarmen durcheinander gebracht wurden, die den zweiten Garten umgaben.

(823.5) 73:3.5 Die den Garten umgebenden Berge waren reich an Edelsteinen und Metallen, denen man aber kaum Aufmerksamkeit schenkte. Die beherrschende Idee sollte die Verherrlichung des Gartenbaus und die Preisung des Ackerbaus sein.

(823.6) 73:3.6 Der für den Garten ausgesuchte Ort war vermutlich der schönste Erdenfleck dieser Art überhaupt, und sein Klima war damals ideal. Nirgendwo anders fand sich eine Gegend, die sich so vorzüglich dafür eignete, ein botanisches Paradies zu werden. An diesem Treffpunkt versammelte sich die Elite der Zivilisation Urantias. Außerhalb und weiter weg lag die Welt in Dunkelheit, Unwissenheit und Wildheit. Eden war der einzige Lichtpunkt auf Urantia; es war schon von Natur aus ein Traum von Lieblichkeit, und es wurde bald zu einem Gedicht auserlesener und vervollkommneter landschaftlicher Schönheit.

6. Der Baum des Lebens

(825.6) 73:6.1 In der Mitte des Tempels des Gartens pflanzte Van den lange gehüteten Baum des Lebens, dessen Blätter der „Heilung der Nationen“ dienten und dessen Früchte ihn selber so lange auf Erden am Leben erhalten hatten. Van wusste sehr wohl, dass auch Adam und Eva nach ihrem Erscheinen auf Urantia in materieller Form zur Aufrechterhaltung ihres Lebens auf diese Gabe Edentias angewiesen sein würden.

(825.7) 73:6.2 Auf den Systemkapitalen haben die Materiellen Söhne den Lebensbaum für ihren Unterhalt nicht nötig. Nur in ihrer planetarischen Neupersonifizierung sind sie für ihre physische Unsterblichkeit auf diese Ergänzung angewiesen.

(825.8) 73:6.3 Der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ ist vielleicht eine Metapher, eine symbolische Bezeichnung für eine Menge menschlicher Erfahrungen, aber der „Baum des Lebens“ war kein Mythos; er war Wirklichkeit und lange Zeit auf Urantia anwesend. Als die Allerhöchsten Edentias die Beauftragung Caligastias als Planetarischen Fürsten Urantias und diejenige der hundert Bürger Jerusems als seines administrativen Stabs guthießen, übersandten sie durch die Melchisedeks einen Strauch aus Edentia, und aus dieser Pflanze entwickelte sich der Baum des Lebens Urantias. Diese Form nichtintelligenten Lebens ist auf den Hauptsitzsphären der Konstellationen heimisch, und man findet sie auch auf den Hauptsitzwelten der Lokal- und Superuniversen sowie auf den Sphären Havonas, nicht aber auf den Systemkapitalen.

(826.1) 73:6.4 Diese Überpflanze speicherte gewisse Raumenergien, welche den für den Alterungsprozess verantwortlichen Elementen der tierischen Existenz entgegenwirkten. Die Frucht vom Baum des Lebens war wie eine überchemische Speicherbatterie, die, wenn verspiesen, auf geheimnisvolle Weise die lebensverlängernde Kraft des Universums freisetzte. Diese Art Nahrung war für die gewöhnlichen evolutionären Wesen Urantias völlig nutzlos, aber sie diente ganz gezielt den hundert materialisierten Mitgliedern des Stabs Caligastias und den hundert modifizierten Andoniten, die den Stabsangehörigen des Fürsten ihr Lebensplasma gespendet hatten und im Gegenzug dazu in den Besitz jener Lebensergänzung gelangt waren, die es ihnen ermöglichte, die Frucht vom Baum des Lebens zur unbeschränkten Verlängerung ihrer sonst sterblichen Existenz zu benutzen.

(826.2) 73:6.5 In den Tagen der Herrschaft des Fürsten wuchs der Baum in der Erde des zentralen, kreisförmigen Hofs des Tempels des Vaters. Nach Ausbruch der Rebellion brachten Van und seine Gefährten seinen Wurzelstock in ihrem vorübergehenden Lager wieder zum Austreiben. Später überführten sie den Strauch Edentias in ihren Zufluchtsort auf dem Hochland, wo er Van und Amadon mehr als hundertfünfzigtausend Jahre lang diente.

(826.3) 73:6.6 Als Van und seine Gefährten den Garten für Adam und Eva vorbereiteten, verpflanzten sie den Baum aus Edentia in den Garten Eden, wo er abermals in einem zentralen, kreisförmigen Hof eines anderen Tempels des Vaters wuchs. Und Adam und Eva aßen periodisch von seinen Früchten zur Aufrechterhaltung ihrer zweifachen Art physischen Lebens.

(826.4) 73:6.7 Als die Pläne des Materiellen Sohnes fehlschlugen, wurde es Adam und seiner Familie verwehrt, den Wurzelstock des Baums aus dem Garten mitzunehmen. Als dann die Noditen in Eden einfielen, wurde ihnen gesagt, sie würden „wie Götter, wenn sie von den Früchten des Baums äßen“. Zu ihrem großen Erstaunen fanden sie ihn unbewacht. Jahrelang aßen sie reichlich von seinen Früchten, aber er tat an ihnen keine Wirkung; denn sie waren alles materielle Sterbliche dieser Welt, denen jenes Element fehlte, das als Ergänzung zu den Früchten des Baums wirkte. Ob ihrer Unfähigkeit, aus dem Baum des Lebens Nutzen zu ziehen, gerieten sie in Wut, und bei einem ihrer Bruderkämpfe wurden Tempel und Baum durch Feuer zerstört. Nur die Steinmauer blieb bestehen, bis der Garten schließlich versank. Das war der Untergang des zweiten Tempels des Vaters.

(826.5) 73:6.8 Von jetzt an muss auf Urantia alles Fleisch dem natürlichen Lauf von Leben und Tod gehorchen. Adam, Eva, ihre Kinder und Kindeskinder und ihre Mitarbeiter erlitten mit der Zeit alle den Tod und wurden dadurch der Aufstiegsordnung des Lokaluniversums unterworfen, bei welcher auf den natürlichen Tod die Auferstehung auf den Residenzwelten folgt.

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Schrift 74

Adam und Eva

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VOM Jahr 1934 aus zurückgerechnet, kamen Adam und Eva vor 37 848 Jahren auf Urantia an. Sie trafen mitten in der schönen Jahreszeit ein, als der Garten in voller Blüte stand. Am Mittag und unangemeldet ließen sich die beiden seraphischen Transporte langsam auf der Oberfläche des sich drehenden Planeten in der Nachbarschaft des Tempels des Universalen Vaters nieder. Sie waren von dem mit der Überführung der biologischen Veredler Urantias betrauten Personal begleitet. Das ganze Werk der Neumaterialisierung der Körper von Adam und Eva wurde im Bereich dieses vor kurzem erbauten Heiligtums vollzogen. Und vom Zeitpunkt ihrer Ankunft an verstrichen zehn Tage, bis sie der Welt in neu erschaffener dualer Menschengestalt als die neuen Herrscher vorgestellt werden konnten. Sie gewannen ihr Bewusstsein gleichzeitig wieder. Die Materiellen Söhne und Töchter dienen immer zusammen. Es gehört zu allen Zeiten und an allen Orten zum Wesen ihres Dienstes, nie getrennt zu werden. Sie sind dazu bestimmt, in Paaren zu arbeiten; selten wirken sie allein.

1. Adam und Eva auf Jerusem

(828.2) 74:1.1 Die Planetarischen Adam und Eva Urantias waren unter der gemeinsamen Nummer 14 311 Mitglieder des Seniorkorps der Materiellen Söhne Jerusems. Sie gehörten zur dritten physischen Serie und maßen etwa zwei Meter fünfzig.

(828.3) 74:1.2 Als Adam ausgewählt wurde, um nach Urantia zu kommen, war er mit seiner Gefährtin in den physischen Versuchslaboratorien Jerusems beschäftigt. Über fünfzehntausend Jahre lang hatten sie die Abteilung für experimentelle Energie in ihrer Anwendung auf die Modifizierung lebendiger Formen geleitet. Lange zuvor hatten sie an den Staatsbürgerschaftsschulen für Neuankömmlinge auf Jerusem gelehrt. Und an all das sollte man sich beim Lesen des Berichts über ihr späteres Verhalten auf Urantia erinnern.

(828.4) 74:1.3 Als der Ruf nach Freiwilligen für das adamische Abenteuer auf Urantia erging, meldete sich das gesamte Seniorkorps Materieller Söhne und Töchter. Mit Billigung Lanaforges und der Allerhöchsten Edentias wählten die examinierenden Melchisedeks schließlich jene Adam und Eva aus, die in der Folge als biologische Veredler Urantias wirkten.

(828.5) 74:1.4 Adam und Eva waren Michael während der Rebellion Luzifers treu geblieben; trotzdem wurde das Paar vor den Souverän des Systems und sein gesamtes Kabinett gerufen, um geprüft und unterrichtet zu werden. Man setzte ihnen die Angelegenheiten Urantias in allen Einzelheiten auseinander; sie wurden gründlichst über die Pläne ins Bild gesetzt, die sie bei der Annahme der Herrscherverantwortung auf solch einer von Zwietracht zerrissenen Welt zu verfolgen hatten. Gemeinsam mussten sie den Allerhöchsten Edentias und Michael von Salvington Treue geloben. Und sie wurden in aller Form darauf hingewiesen, dass sie sich als dem Korps der Melchisedek- Treuhänder Unterstehende zu betrachten hatten, bis es diesem Regierungskörper angezeigt erschiene, die Herrschaft über die ihm anvertraute Welt abzutreten.

(829.1) 74:1.5 Das Paar aus Jerusem ließ in der Kapitale Satanias und anderswo hundert Nachkommen zurück — fünfzig Söhne und fünfzig Töchter — wunderbare Geschöpfe, die den Fallen der Vorwärtsbewegung auszuweichen gewusst hatten und die alle zu der Zeit, da ihre Eltern nach Urantia abreisten, als treue Verwalter universelle Vertrauensaufgaben erfüllten. Und sie waren vollzählig im prächtigen Tempel der Materiellen Söhne versammelt, um den Abschiedsfeierlichkeiten beizuwohnen, die mit den letzten Zeremonien der Annahme des Dieneramtes einhergingen. Die Kinder begleiteten ihre Eltern zum Dematerialisierungssitz ihrer Ordnung und waren die letzten, die von ihnen Abschied nahmen und ihnen göttlichen Beistand wünschten, ehe diese in Vorbereitung auf den seraphischen Transport in Schlaf fielen und ihr persönliches Bewusstsein verloren. Die Kinder verbrachten noch einige Zeit bei einem Familientreffen und freuten sich darüber, dass ihre Eltern bald die sichtbaren Lenker, in Wirklichkeit die einzigen Herrscher, über den Planeten 606 im System Satanias sein würden.

(829.2) 74:1.6 Und so verließen Adam und Eva Jerusem unter dem Jubel und den Segenswünschen seiner Bürger. Als sie zu ihren neuen Verantwortlichkeiten aufbrachen, waren sie bestens ausgerüstet und hatten genaue Kenntnis von allen Pflichten und Gefahren, die sie auf Urantia erwarteten.

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4. Der erste Aufstand

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Der Morgen ihres siebenten Tages auf Erden dämmerte herauf, als Adam und Eva die haarsträubende Nachricht vom Vorhaben dieser gutmeinenden, aber irregeleiteten Sterblichen erhielten; und während die Passagiervögel eilends herbeiflogen, um Adam und Eva zum Tempel zu bringen, transportierten die Mittler, die fähig sind, solche Dinge zu tun, sie schon in den Tempel des Vaters. Es war am frühen Morgen dieses siebenten Tages, dass Adam von der Anhöhe ihres kürzlichen Empfangs herab Erklärungen über die Ordnungen göttlicher Söhne abgab und diesen irdischen Gemütern klar darlegte, dass nur der Vater und die von ihm Bestimmten angebetet werden könnten. Adam machte deutlich, dass er jede Ehrung annehmen und jede Respektsbezeugung akzeptieren werde, aber Anbetung — nie!

(832.5) 74:4.5 Das war ein denkwürdiger Tag, und kurz vor Mittag, etwa zu der Zeit der Ankunft des seraphischen Sendboten, der aus Jerusem die Bestätigung der Einsetzung der Weltherrscher brachte, entfernten sich Adam und Eva ein wenig von der Menge, wiesen auf den Tempel des Vaters und sagten: „Geht jetzt zu dem materiellen Zeichen der unsichtbaren Gegenwart des Vaters und neigt euch in Anbetung vor Ihm, der uns alle erschaffen hat und am Leben hält. Und lasst diese Handlung zur aufrichtigen Gewähr dafür werden, dass ihr euch nie wieder versuchen lasst, irgendjemand anders als Gott anzubeten.“ Sie taten alle, wie Adam sie hieß. Der Materielle Sohn und die Materielle Tochter standen mit geneigten Häuptern allein auf dem Hügel, während die Menschen sich um den Tempel herum zu Boden warfen.

(832.6) 74:4.6 Und das war der Ursprung der Tradition des Sabbattages. Fortan war in Eden der siebente Tag immer der Mittagsversammlung im Tempel vorbehalten; lange Zeit blieb es Brauch, diesen Tag der persönlichen Kultur zu weihen. Der Vormittag gehörte der physischen Vervollkommnung, die Mittagszeit geistiger Andacht, der Nachmittag intellektueller Kultur, während der Abend mit geselligen Vergnügungen verbracht wurde. Das war in Eden nie Gesetz, aber man hielt sich an diese Sitte, solange die adamische Verwaltung auf Erden dauerte.

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5. Adams Verwaltung

(833.1) 74:5.1 Nach Adams Ankunft blieben die Melchisedek-Treuhänder noch fast sieben Jahre lang im Amt, aber schließlich kam die Zeit, da sie die Verwaltung der Weltangelegenheiten in Adams Hände legten und nach Jerusem zurückkehrten.

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(833.4) 74:5.4 Während ganzer Zeitalter waren Adam und Eva in den Methoden ausgebildet worden, deren Bestimmung es ist, eine Welt für die besonderen Beiträge der Materiellen Söhne zum Fortschritt der evolutionären Zivilisation bereit zu machen; aber nun sahen sie sich dringenden Problemen gegenüber, wie z. B. der Errichtung von Gesetz und Ordnung in einer Welt von Wilden, Barbaren und halbzivilisierten menschlichen Wesen. Abgesehen von der im Garten versammelten Elite der Erdbevölkerung waren nur da und dort einige wenige Gruppen überhaupt zur Aufnahme der adamischen Kultur bereit.

(833.5) 74:5.5 Adam unternahm eine heroische und entschiedene Anstrengung zur Bildung einer Weltregierung, aber auf Schritt und Tritt begegnete er hartnäckigem Widerstand. Adam hatte in ganz Eden bereits ein System der Gruppenorganisation zum Funktionieren gebracht und all diese Gruppen im Edenischen Bund zusammengefasst. Aber Schwierigkeiten, ernsthafte Schwierigkeiten traten ein, als er über den Garten hinaus versuchte, dieselben Ideen bei den außerhalb liegenden Stämmen umzusetzen. In dem Augenblick, da Adams Mitarbeiter außerhalb des Gartens zu wirken begannen, stießen sie auf den direkten und wohlgeplanten Widerstand Caligastias und Daligastias. Der gefallene Fürst war wohl als Weltherrscher abgesetzt, nicht aber vom Planeten entfernt worden. Er war immer noch auf der Erde anwesend und fähig, sich wenigstens bis zu einem gewissen Grade allen Plänen Adams zur Wiederaufrichtung der menschlichen Gesellschaft zu widersetzen. Adam versuchte, die Rassen vor Caligastia zu warnen, aber die Aufgabe wurde ihm dadurch sehr erschwert, dass sein Erzfeind für sterbliche Augen unsichtbar war.

(833.6) 74:5.6 Selbst unter den Edeniten gab es so verwirrte Gemüter, die Caligastias Lehre von ungezügelter persönlicher Freiheit zuneigten; und sie bereiteten Adam Schwierigkeiten ohne Ende; immer wieder brachten sie die besterdachten Pläne für geordneten Fortschritt und wesentliche Entwicklung zum Scheitern. Er sah sich schließlich gezwungen, sein Programm zur sofortigen Sozialisierung zurückzuziehen; er griff auf Vans Organisationsmethode zurück und teilte die Edeniten in Hunderterkompanien ein, jede mit einem Hauptmann und mit Leutnants, die für Zehnergruppen verantwortlich waren.

(834.1) 74:5.7 Adam und Eva waren gekommen, um anstelle der monarchischen eine repräsentative Regierung einzusetzen, aber sie fanden auf der ganzen Erde keine Regierung, die dieses Namens würdig gewesen wäre. Fürs Erste ließ Adam alle Bemühungen zur Schaffung einer repräsentativen Regierung fallen, und noch vor dem Zusammenbruch der edenischen Ordnung war es ihm gelungen, fast hundert äußere geschäftliche und soziale Zentren einzurichten, wo starke Persönlichkeiten in seinem Namen regierten. Die meisten dieser Zentren waren schon früher durch Van und Amadon organisiert worden.

(834.2) 74:5.8 Das Entsenden von Botschaftern von einem Stamm zum anderen stammt aus der Zeit Adams. Das war in der Entwicklung der Regierung ein großer Schritt vorwärts.

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6. Das Familienleben Adams und Evas

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(834.3) 74:6.1 Das Anwesen der adamischen Familie umfasste etwa 1 300 Hektaren. Unmittelbar um dieses zentrale Grundstück herum hatte man Platz für die Aufnahme von mehr als dreihunderttausend reinblütigen Nachkommen vorgesehen. Aber nur die erste Einheit der geplanten Gebäude wurde je errichtet. Bevor die Größe der adamischen Familie über diesen ersten Vorrat an Wohnungen hinauswuchs, war der ganze edenische Plan zunichte gemacht und der Garten verlassen worden.

(834.4) 74:6.2 Adamson war der Erstgeborene der violetten Rasse Urantias. Ihm folgten seine Schwester und Evason, der zweite Sohn Adams und Evas. Eva war Mutter von fünf Kindern — drei Söhnen und zwei Töchtern — als die Melchisedeks abreisten. Die nächsten beiden waren Zwillinge. Vor der Verfehlung gebar sie dreiundsechzig Kinder, zweiunddreißig Töchter und einunddreißig Söhne. Als Adam und Eva den Garten verließen, bestand ihre Familie aus vier Generationen und zählte 1647 reinlinige Nachkommen. Nach Verlassen des Gartens hatten sie miteinander noch zweiundvierzig Kinder neben den beiden Sprösslingen, die aus gemeinsamer Elternschaft mit der sterblichen Erdenrasse hervorgegangen waren. Und darin sind die Nachkommen aus den Verbindungen Adams mit der noditischen und den evolutionären Rassen nicht inbegriffen.

(834.5) 74:6.3 Wenn die adamischen Kinder im Alter von einem Jahr aufhörten, die Mutterbrust zu nehmen, tranken sie keine Milch von Tieren. Eva standen die Milch einer großen Vielfalt von Nüssen und der Saft vieler Früchte zur Verfügung, und da sie Chemie und Energie dieser Nahrungsmittel bestens kannte, kombinierte sie sie in passender Weise für die Ernährung ihrer Kinder bis zum Erscheinen der Zähne.

(834.6) 74:6.4 Während außerhalb des unmittelbaren adamischen Sektors von Eden ganz allgemein gekocht wurde, gab es in Adams Haushalt nichts Gekochtes. Die Mitglieder seiner Familie fanden ihre Speisen — Früchte, Nüsse und Getreide — sobald sie reif waren, schon fertig vor. Sie aßen nur einmal am Tag, kurz nach Mittag. Dank der Wirkung des Baumes des Lebens bezogen Adam und Eva „Licht und Energie“ auch direkt aus gewissen Raumemanationen.

(834.7) 74:6.5 Von den Körpern Adams und Evas ging ein schimmerndes Licht aus, aber sie passten sich in ihrer Kleidung stets den Gewohnheiten ihrer Mitarbeiter an. Obwohl sie tagsüber nur sehr wenig bekleidet waren, zogen sie zur Abendzeit Nachtgewänder an. Der Ursprung des traditionellen Scheins, der sich als Ring um die Häupter angeblich frommer und heiliger Menschen legt, geht auf die Tage Adams und Evas zurück. Da die Lichtemanationen ihrer Körper durch die Kleidung weitgehend verborgen wurden, war nur das strahlende Schimmern ihrer Köpfe wahrnehmbar. Die Nachkommen Adamsons drückten ihre Vorstellung von Einzelwesen, denen eine außergewöhnliche geistige Entwicklung nachgesagt wurde, stets in dieser Weise aus.

(834.8) 74:6.6 Adam und Eva konnten untereinander und mit ihren Kindern der ersten Generation über eine Entfernung von etwa achtzig Kilometern kommunizieren. Dieser Gedankenaustausch erfolgte mit Hilfe von delikaten Gaskammern, die sich eng an ihre Hirnstrukturen anschlossen. Durch diesen Mechanismus konnten sie Gedankenschwingungen senden und empfangen. Aber diese Fähigkeit wurde augenblicklich aufgehoben, als sich ihr Verstand der Disharmonie und dem zerstörerischen Einfluss des Üblen ergab.

(835.1) 74:6.7 Die adamischen Kinder besuchten ihre eigenen Schulen, bis sie sechzehn waren, wobei die jüngeren durch die älteren unterrichtet wurden. Die Kleinen gingen alle dreißig Minuten zu einer neuen Beschäftigung über, die Älteren jede Stunde. Und es war ein für Urantia wirklich neuer Anblick, wie sich Adams und Evas Kinder dem Spiel, freudiger und erfrischender Tätigkeit, rein um des Spaßes willen hingaben. Spiel und Humor der heutigen Rassen sind weitgehend ein adamisches Erbe. Die Adamiten hatten alle große Liebe zur Musik und einen ausgesprochenen Sinn für Humor.

(835.2) 74:6.8 Das durchschnittliche Verlobungsalter war achtzehn, und danach traten die Jugendlichen einen zweijährigen Ausbildungsgang an, der sie auf die Übernahme ehelicher Verantwortung vorbereitete. Mit zwanzig waren sie heiratsfähig; und nach der Heirat begannen sie mit ihrem Lebenswerk oder mit einer besonderen Vorbereitung darauf.

(835.3) 74:6.9 Die Sitte einiger späterer Nationen, den angeblich von den Göttern herabgestiegenen königlichen Familien zu erlauben, Brüder mit Schwestern zu verheiraten, rührt von den Traditionen der adamischen Nachkommen her — die wohl oder übel unter sich heiraten mussten. Die Heiratszeremonien der ersten und zweiten Generation des Gartens wurden immer von Adam und Eva geleitet.

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7. Das Leben im Garten

(835.4) 74:7.1 Die Kinder Adams lebten und arbeiteten, wenn man von vier an den westlichen Schulen verbrachten Jahren absieht, im „Osten von Eden“. Bis sechzehn erfolgte ihre intellektuelle Bildung nach den Methoden der Schulen Jerusems. Von sechzehn bis zwanzig wurden sie an den Urantia-Schulen am anderen Ende des Gartens unterrichtet, wo sie in den unteren Klassen auch als Lehrer dienten.

(835.5) 74:7.2 Das westliche Schulsystem des Gartens zielte ganz auf Sozialisierung. Die vormittäglichen Arbeitsunterbrechungen wurden praktischem Gartenbau, die nachmittäglichen Wettspielen gewidmet. Die Abende dienten geselligem Austausch und der Kultivierung persönlicher Freundschaft. Religiöse und sexuelle Unterweisung wurden als Domäne des Heims, als Elternpflicht betrachtet.

 Der Unterricht in diesen Schulen umfasste Unterweisung auf folgenden Gebieten:

  • 1. Gesundheit und Körperpflege.
  • 2. Die goldene Regel, Richtlinie für das gesellschaftliche Miteinander.
  • 3. Beziehung der individuellen Rechte zu den Gruppenrechten und zu den Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft.
  • 4. Geschichte und Kultur der verschiedenen Erdenrassen.
  • 5. Methoden zur Förderung und Verbesserung des Welthandels.
  • 6. Koordinierung in Konflikten zwischen Pflichten und Gefühlen.
  •  7. Pflege von Spiel, Humor und Wettspielen als Ersatz für physischen Kampf.

(835.14) 74:7.11 Die Schulen, wie auch alle übrigen Aktivitäten des Gartens, standen Besuchern offen. Unbewaffnete Beobachter waren in Eden für kurze Besuche ohne weiteres zugelassen. Für längere Aufenthalte im Garten musste ein Urantianer „adoptiert“ werden. Er wurde über Plan und Ziel der adamischen Mission unterrichtet, bekundete dann seine Bereitschaft, sich dieser Sendung anzuschließen und gab hierauf eine Treueerklärung gegenüber der sozialen Herrschaft Adams und der geistigen Souveränität des Universalen Vaters ab.

Die Gesetze des Gartens stützten sich auf die älteren Regeln Dalamatias und wurden unter sieben Rubriken erlassen:

  • 1. Die Gesundheits- und Hygienegesetze.
  • 2. Die gesellschaftlichen Regeln des Gartens.
  • 3. Die Richtlinien für Gewerbe und Handel.
  • 4. Die Gesetze der Fairness und des Wettbewerbs.
  • 5. Die Gesetze des Familienlebens.
  • 6. Die zivilen Anwendungen der goldenen Regel.
  • 7. Die sieben Gebote höchsten sittlichen Verhaltens.

(836.9) 74:7.20 Das sittliche Gesetz Edens unterschied sich nur geringfügig von den sieben Geboten Dalamatias. Aber die Adamiten lehrten viele zusätzliche Gründe für diese Gebote; z. B. im Zusammenhang mit der Aufforderung, nicht zu töten, erklärten sie den innewohnenden Gedankenjustierer als zusätzlichen Grund zur Verschonung menschlichen Lebens. Sie lehrten, dass „wer immer Menschenblut durch Menschenhand vergießt, dessen Blut soll ebenfalls vergossen werden, denn Gott hat den Menschen nach seinem Bilde gemacht“.

(836.10) 74:7.21 Die offizielle Andachtszeit Edens war der Mittag; der Sonnenuntergang war die Zeit der Familienandacht. Adam tat sein Möglichstes, um vom Gebrauch feststehender Gebete wegzukommen, indem er lehrte, dass wirksames Beten gänzlich individuell sein müsse, dass es dem „Wunsch der Seele“ entspringen müsse; aber die Edeniten fuhren fort, die aus der Zeit Dalamatias überlieferten Gebete und Formen zu benutzen. Adam bemühte sich auch, in den religiösen Zeremonien die Blutopfer durch das Darbringen von Früchten der Erde zu ersetzen, kam aber bis zum Untergang des Gartens damit kaum voran.

(836.11) 74:7.22 Adam gab sich große Mühe, die Rassen die Gleichheit der Geschlechter zu lehren. Die Art, wie Eva an der Seite ihres Gemahls arbeitete, machte auf alle Gartenbewohner einen tiefen Eindruck. Adam lehrte sie sehr bestimmt, dass die Frau genauso wie der Mann die Lebensfaktoren beisteuert, welche sich vereinigen, um ein neues Wesen zu bilden. Zuvor hatten die Menschen angenommen, dass alle Zeugung ihren Sitz in den „Lenden des Vaters“ habe. Sie hatten die Mutter als etwas betrachtet, das nur dem Austragen des Ungeborenen und dem Stillen des Neugeborenen diente.

(836.12) 74:7.23 Adam lehrte seine Zeitgenossen alles, was sie verstehen konnten, aber das war, um in Vergleichen zu sprechen, nicht sehr viel. Trotzdem blickten die intelligenteren Rassen der Erde mit großer Ungeduld der Zeit entgegen, wenn ihnen erlaubt würde, sich mit den höheren Kindern der violetten Rasse zu vermählen. Und was für eine ganz andere Welt wäre Urantia geworden, wenn dieser großartige Plan zur Veredelung der Rassen durchgeführt worden wäre! Aber auch so brachte den evolutionären Völkern das wenige Blut, das sie von dieser importierten Rasse beiläufig empfingen, einen ungeheuren Gewinn.

(836.13) 74:7.24 Und so arbeitete Adam für das Wohl und die Besserung der Welt seines Aufenthaltes. Aber es war ein schwieriges Unterfangen, diese Mischlinge auf den besseren Weg zu führen.

8. Die Schöpfungslegende

(836.14) 74:8.1 Die Geschichte der Erschaffung Urantias in sechs Tagen gründete auf der Überlieferung, dass Adam und Eva für ihre erste Besichtigung des Gartens gerade sechs Tage gebraucht hatten. Dieser Umstand gab der Zeitspanne einer Woche, die ursprünglich von den Dalamatianern eingeführt worden war, eine fast heilige Bekräftigung. Dass Adam sechs Tage damit verbrachte, den Garten in Augenschein zu nehmen und erste Organisationspläne zu formulieren, war nicht vorgesehen gewesen; es hatte sich von Tag zu Tag so ergeben. Die Wahl des siebenten Tages für die Anbetung beruhte einzig auf den hier erzählten Umständen.

(837.1) 74:8.2 Die Legende von der Erschaffung der Welt in sechs Tagen war in Wirklichkeit ein nachträglicher, über dreißigtausend Jahre jüngerer Einfall. Eine Einzelheit der Erzählung, nämlich das plötzliche Erscheinen von Sonne und Mond, mag ihren Ursprung in dem von der Tradition berichteten einstigen plötzlichen Hervorgehen der Welt aus einer dichten, aus winziger Materie bestehenden Raumwolke haben, die lange Zeit Sonne und Mond verdunkelt hatte.

(837.2) 74:8.3 Die Geschichte von der Erschaffung Evas aus einer Rippe Adams ist ein wirres, verdichtetes Amalgam aus der adamischen Ankunft und der mit der Auswechslung lebendiger Substanzen verbundenen himmlischen Chirurgie beim Kommen des körperlichen Stabs des Planetarischen Fürsten mehr als vierhundertfünfzigtausend Jahre zuvor.

(837.3) 74:8.4 Die Völker der Welt sind in ihrer Mehrzahl durch die Überlieferung beeinflusst worden, dass für Adam und Eva bei ihrer Ankunft auf Urantia physische Formen geschaffen wurden. Der Glaube, dass der Mensch aus Lehm erschaffen wurde, war in der östlichen Hemisphäre nahezu universell; diese Tradition kann man um die ganze Welt von den Inseln der Philippinen bis nach Afrika verfolgen. Und viele Gruppen akzeptierten diese Geschichte vom Entstehen des Menschen aus Lehm durch irgendeine besondere Schöpfungsart anstelle ihres früheren Glaubens an eine allmähliche Schöpfung — Evolution.

(837.5) 74:8.6 Aufgrund ihres unmittelbaren Kontaktes mit den Resten der Zivilisation der Adamiten erweiterten die Babylonier die Geschichte von der Erschaffung des Menschen und schmückten sie aus; sie lehrten, dass er direkt von den Göttern herabgestiegen sei. Sie hielten an einem aristokratischen Ursprung der Rasse fest, der sich nicht einmal mit der Lehre von der Erschaffung aus Lehm vertrug.

(837.6) 74:8.7 Die Schöpfungsgeschichte des Alten Testamentes datiert aus einer lange nach Moses liegenden Zeit; nie lehrte dieser die Hebräer eine derart entstellte Geschichte. Aber tatsächlich bot er den Israeliten eine einfache und gedrängte Darstellung der Schöpfung in der Hoffnung, dadurch seinen Appell zur Verehrung des Schöpfers zu verstärken, des Universalen Vaters, den er den Herrn Gott Israels nannte.

(837.7) 74:8.8 In seinen frühen Lehren machte Moses aus weiser Überlegung keinen Versuch, vor Adams Zeit zurückzugehen, und da Moses der höchste Lehrer der Hebräer war, wurden die Geschichten über Adam in enge Verbindung mit jenen über die Schöpfung gebracht. Dass die früheren Überlieferungen eine voradamische Zivilisation anerkannten, zeigt klar die Tatsache, dass spätere Herausgeber, die beabsichtigten, alles auszulöschen, was sich auf menschliche Angelegenheiten vor Adams Zeiten bezog, es unterließen, den verräterischen Hinweis auf Kains Auswanderung in das „Land Nods“, wo er sich eine Frau nahm, zu entfernen.

(838.1) 74:8.9 Die Hebräer besaßen noch lange, nachdem sie in Palästina angekommen waren, keine allgemein benutzte geschriebene Sprache. Sie lernten den Gebrauch eines Alphabets von den benachbarten Philistern, die als politische Flüchtlinge aus der höher entwickelten Zivilisation Kretas gekommen waren. Die Hebräer schrieben bis um 900 v. Chr. nur wenig, und da sie bis zu einem so späten Zeitpunkt keine geschriebene Sprache hatten, zirkulierten unter ihnen verschiedene Schöpfungsgeschichten. Aber nach der babylonischen Gefangenschaft waren sie eher geneigt, eine abgeänderte mesopotamische Version anzunehmen.

(838.2) 74:8.10 Die jüdische Tradition kristallisierte sich um Moses, und weil er sich bemüht hatte, den Stammbaum Abrahams bis zu Adam zurückzuführen, nahmen die Juden an, Adam sei der erste aller Menschen gewesen. Jahwe war der Schöpfer, und da man in Adam den ersten Menschen erblickte, musste Jahwe die Welt gleich vor Adam erschaffen haben. Und dann wurde die Überlieferung der sechs Tage Adams in die Geschichte eingewoben mit dem Endergebnis, dass fast tausend Jahre nach Mose Aufenthalt auf Erden die überlieferte Sechs-Tage-Schöpfung verfasst und später ihm zugeschrieben wurde.

(838.3) 74:8.11 Als die jüdischen Priester nach Jerusalem zurückkehrten, hatten sie ihre Darstellung vom Anfang aller Dinge bereits fertig niedergeschrieben. Bald stellten sie die Behauptung auf, dass diese Erzählung eine neulich aufgefundene, von Moses geschriebene Schöpfungsgeschichte sei. Aber die zeitgenössischen Hebräer um 500 v. Chr. sahen in diesen Schriften keine göttlichen Offenbarungen. Sie betrachteten sie etwa so, wie spätere Völker ihre mythologischen Erzählungen betrachten.

(838.4) 74:8.12 Auf dieses unechte Dokument, das angeblich die Lehren Mose wiedergab, wurde Ptolemäus, der griechische König Ägyptens, aufmerksam gemacht, und er ließ es durch eine Kommission von siebzig Gelehrten für seine neue Bibliothek in Alexandrien ins Griechische übersetzen. Und so fand diese Darstellung ihren Platz unter jenen Schriften, die in der Folge einen Teil der späteren Sammlungen der „heiligen Schriften“ der hebräischen und der christlichen Religion bildeten. Und über die Identifikation vieler abendländischer Völker mit diesen theologischen Systemen hatten solche Konzepte auf ihre Philosophie lange Zeit einen tiefgreifenden Einfluss.

(838.5) 74:8.13 Die christlichen Lehrer hielten am Glauben an eine auf Befehl erschaffene menschliche Rasse fest, und all das führte direkt zur Entstehung der Hypothese von einem ehemaligen goldenen Zeitalter utopischer Glückseligkeit und der Theorie vom Fall des Menschen oder Übermenschen, der für den nichtutopischen Zustand der Gesellschaft verantwortlich war. Diese Sicht des Lebens und der Stellung des Menschen im Universum war zumindest entmutigend, da sie auf einem Rückschritts- statt Fortschrittsglauben fußte und eine rachsüchtige Gottheit einschloss, die an der menschlichen Rasse als Vergeltung für die Irrtümer bestimmter einstiger planetarischer Verwalter ihren Zorn ausließ.

(838.6) 74:8.14 Das „goldene Zeitalter“ ist ein Mythos, aber Eden war eine Tatsache, und die Zivilisation des Gartens wurde wirklich vernichtet. Adam und Eva verfolgten ihr Werk im Garten hundertsiebzehn Jahre lang, als sie sich wegen Evas Ungeduld und Adams Fehleinschätzung anmaßten, vom vorgeschriebenen Weg abzuweichen, was über sie selber rasch Unheil brachte und für ganz Urantia eine ruinöse Verzögerung von Entwicklung und Fortschritt zur Folge hatte.

(838.7) 74:8.15 [Erzählt von Solonia, der seraphischen „Stimme im Garten“.]

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Schrift 75

Adams und Evas Verfehlung

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NACH mehr als hundert Jahren Anstrengungen konnte Adam auf Urantia außerhalb des Gartens nur sehr geringe Fortschritte feststellen; die Welt als Ganzes schien kaum Besserung zu zeigen. Die Verwirklichung einer Verbesserung der Rasse schien in weiter Ferne zu liegen, und die Situation erschien so verzweifelt, als verlange sie zur ihrer Entspannung irgendetwas, das in den ursprünglichen Plänen nicht vorgesehen war. Solche Gedanken waren es zumindest, die häufig durch Adams Kopf gingen, und er äußerte sich Eva gegenüber in diesem Sinne viele Male. Adam und seine Gefährtin waren loyal, aber sie waren von ihresgleichen abgeschnitten, und sie waren tief betrübt über den erbärmlichen Zustand ihrer Welt.

1. Das Problem Urantias

(839.2) 75:1.1 Die adamische Mission auf der von der Rebellion gezeichneten, isolierten Experimentierwelt Urantia war ein ungeheures Unternehmen. Der Materielle Sohn und die Materielle Tochter wurden sich sehr bald der Schwierigkeit und Komplexität ihrer planetarischen Aufgabe bewusst. Dessen ungeachtet machten sie sich mutig an die Lösung ihrer mannigfaltigen Probleme. Aber als sie sich der äußerst wichtigen Aufgabe zuwandten, die menschlichen Erblinien von Geschädigten und Degenerierten zu befreien, waren sie völlig bestürzt. Sie konnten keinen Weg aus dem Dilemma sehen, und sie konnten weder auf Jerusem noch auf Edentia bei ihren Vorgesetzten Rat einholen. Da waren sie nun also, isoliert und Tag für Tag irgendeiner neuen und verzwickten Situation, irgendeinem unlösbar scheinenden Problem gegenübergestellt.

(839.3) 75:1.2 Unter normalen Bedingungen wäre die erste Aufgabe eines Planetarischen Adams und einer Planetarischen Eva die Koordinierung und Durchmischung der Rassen gewesen. Aber auf Urantia schien ein derartiges Projekt so gut wie hoffnungslos, weil die Rassen, obwohl biologisch tauglich, nie von ihren zurückgebliebenen und geschädigten Linien gereinigt worden waren.

(839.4) 75:1.3 Adam und Eva befanden sich auf einer für die Verkündigung der Bruderschaft unter den Menschen völlig unvorbereiteten Sphäre, auf einer in tiefer geistiger Finsternis herumtappenden Welt, auf welcher der Fluch einer Verwirrung lag, die durch das Scheitern der Sendung der vorausgehenden Verwaltung nur noch größer geworden war. Denken und Sittlichkeit befanden sich auf einem sehr niedrigen Stand, und anstatt sich an die Schaffung religiöser Einheit machen zu können, mussten sie mit dem Werk, die Bewohner zu den einfachsten Formen religiösen Glaubens zu bekehren, wieder ganz von vorne beginnen. Anstatt schon eine zur Übernahme geeignete Sprache vorzufinden, standen sie einem weltweiten Wirrwarr von Hunderten und Aberhunderten lokaler Dialekte gegenüber. Kein auf einem Planeten dienender Adam wurde je in einer schwierigeren Welt eingesetzt; die Hindernisse schienen unüberwindlich und die Probleme das Lösungsvermögen von Geschöpfen völlig zu übersteigen.

(839.5) 75:1.4 Sie waren von allem abgeschnitten, und dieses auf ihnen lastende, entsetzliche Gefühl des Verlassenseins wurde durch die frühe Abreise der Melchisedek-Treuhänder nur noch verstärkt. Sie konnten nur indirekt durch Einschaltung der Engelsordnungen mit irgendwelchen Wesen außerhalb des Planeten kommunizieren. Langsam schwand ihr Mut, ihr Geist erschlaffte, und manchmal geriet ihr Glaube beinahe ins Wanken.

(840.1) 75:1.5 Und das ist die wahre Schilderung der Bestürzung, die über diese beiden edlen Seelen kam, wenn sie über die Aufgaben nachsannen, denen sie sich gegenüber sahen. Sie waren sich beide sehr klar bewusst, was für ein gewaltiges Unternehmen die Erfüllung ihres planetarischen Amtes darstellte.

(840.2) 75:1.6 Wahrscheinlich sah sich in ganz Nebadon nie ein Materielles Paar einer so schwierigen und derart hoffnungslosen Aufgabe gegenüber wie Adam und Eva beim Anblick der traurigen Lage Urantias. Aber sie hätten eines Tages Erfolg gehabt, wären sie nur weitblickender und geduldiger gewesen. Alle beide, Eva insbesondere, waren zu ungeduldig; sie waren nicht willens, sich in Ruhe auf eine lange, lange Geduldsprobe einzustellen. Sie wünschten irgendwelche raschen Ergebnisse zu sehen, und sie sollten sie tatsächlich sehen, aber die auf diesem Wege erreichten Ergebnisse stellten sich für sie selber wie für ihre Welt als verheerend heraus.

2. Das Komplott Caligastias

(840.3) 75:2.1 Caligastia stattete dem Garten häufige Besuche ab und traf sich zu vielen Besprechungen mit Adam und Eva, aber sie blieben unerbittlich gegenüber all seinen Kompromissvorschlägen und Abkürzungsabenteuern. Sie hatten genügend Ergebnisse der Rebellion vor Augen, um gegen alle derartigen einschmeichelnden Vorschläge gefeit zu sein. Nicht einmal die jungen Sprösslinge Adams ließen sich durch Daligastias Annäherungsversuche beirren. Und natürlich besaßen weder Caligastia noch sein Gefährte die Macht, irgendjemanden gegen seinen Willen zu beeinflussen, und noch weniger, Adams Kinder zu üblem Tun zu überreden.

(840.4) 75:2.2 Es muss daran erinnert werden, dass Caligastia immer noch den Titel eines Planetarischen Fürsten Urantias trug, dass er ein irregeführter, aber dennoch hoher Sohn des Lokaluniversums war. Endgültig abgesetzt wurde er erst zu der Zeit, als Christus Michael auf Erden weilte.

(840.5) 75:2.3 Aber der gefallene Fürst war hartnäckig und entschlossen. Bald gab er es auf, Adam bearbeiten zu wollen, und entschied sich, es mit einem gerissenen Seitenangriff auf Eva zu versuchen. Der Teufel kam zu dem Schluss, dass die einzige Hoffnung auf Erfolg in der geschickten Einsetzung geeigneter Personen lag, die der Oberschicht der Noditengruppe angehörten, den Abkömmlingen seiner einstigen Mitarbeiter im körperlichen Stab. Und dementsprechend wurden Pläne geschmiedet, um die Mutter der violetten Rasse zu verführen.

(840.6) 75:2.4 Eva hatte nicht im Entferntesten die Absicht, irgendetwas zu tun, was hätte gegen Adams Pläne verstoßen oder die ihnen beiden anvertraute planetarische Aufgabe aufs Spiel setzen können. Im Wissen um die Neigung der Frau, unmittelbare Ergebnisse sehen zu wollen, anstatt mit Weitblick für in fernerer Zukunft liegende Resultate zu planen, hatten die Melchisedeks vor ihrer Abreise Eva eigens vor den besonderen Gefahren gewarnt, denen sie in ihrer isolierten Stellung auf dem Planeten ausgesetzt war, und sie hatten sie insbesondere ermahnt, nie von der Seite ihres Gatten zu weichen, d. h. es nie mit persönlichen oder geheimen Methoden zur Förderung ihrer gemeinsamen Unternehmungen versuchen zu wollen. Eva hatte sich über hundert Jahre lang peinlichst an diese Weisungen gehalten, und es wäre ihr nie eingefallen, dass mit den immer privateren und vertraulicheren Besuchen, derer sie sich von Seiten eines Noditenführers namens Serapatatia erfreute, irgendwelche Gefahren verbunden sein könnten. Die ganze Angelegenheit entwickelte sich so allmählich und natürlich, dass Eva völlig überrascht wurde.

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(841.7) 75:3.7 Über fünf Jahre lang reiften diese Pläne im Verborgenen heran. Endlich hatten sie den Punkt erreicht, wo Eva einer geheimen Zusammenkunft mit Kano zustimmte, dem glänzendsten und rührigsten Führer der benachbarten Kolonie freundlich gesinnter Noditen. Kano brachte der adamischen Ordnung große Sympathien entgegen; er war tatsächlich der aufrichtige geistige Führer dieser benachbarten Noditen, die zu freundschaftlichen Beziehungen mit dem Garten bereit waren.

(842.1) 75:3.8 Die schicksalhafte Begegnung fand in der Dämmerstunde eines Herbstabends unweit von Adams Heim statt. Eva war dem schönen und enthusiastischen Kano nie zuvor begegnet — in ihm überlebte auf prachtvolle Weise der edle Körperbau und überragende Intellekt seiner fernen Vorfahren vom fürstlichen Stab. Und auch Kano glaubte voll und ganz an die Redlichkeit des Projektes Serapatatias. (Außerhalb des Gartens war geschlechtlicher Verkehr mit mehreren Partnern gängige Praxis.)

(842.2) 75:3.9 Unter dem Einfluss von Schmeichelei, Enthusiasmus und großer persönlicher Überzeugungskraft fand sich Eva dann und dort bereit, sich in die vieldiskutierte Unternehmung einzulassen und dem größeren und weiterreichenden göttlichen Plan ihren eigenen kleinen Weltrettungsplan beizufügen. Bevor ihr völlig bewusst wurde, was vor sich ging, war der schicksalschwere Schritt getan. Es war geschehen.

4. Das Gewahrwerden der Verfehlung

(842.3) 75:4.1 Das himmlische Leben des Planeten geriet in Aufregung. Adam erkannte, dass etwas nicht stimmte, und er bat Eva, zu ihm in den Garten zu kommen. Und nun erfuhr Adam zum ersten Mal die ganze Geschichte von dem seit langem verfolgten Plan zur Beschleunigung der Weltverbesserung durch gleichzeitiges Vorgehen in doppelter Richtung: durch Verfolgung des göttlichen Planes und parallele Ausführung des Unternehmens Serapatatias.

(842.4) 75:4.2 Als der Materielle Sohn und die Materielle Tochter im vom Mondlicht überfluteten Garten in dieser Weise Austausch pflegten, tadelte „die Stimme im Garten“ sie wegen Ungehorsams. Und diese Stimme war keine andere als meine eigene Bekanntgabe an das edenische Paar, dass es das Abkommen des Gartens übertreten hatte, dass es den Weisungen der Melchisedeks nicht gehorcht und sich gegen sein dem Souverän des Universums abgegebenes Treuegelübde vergangen hatte.

(842.5) 75:4.3 Eva hatte eingewilligt, sich an der Ausübung des Guten und des Üblen zu beteiligen. Das Gute ist die Ausführung des göttlichen Plans; Sünde ist die vorsätzliche Übertretung des göttlichen Willens; das Übel ist die Fehlanpassung von Plänen, die falsche Anwendung von Techniken, aus denen universelle Disharmonie und planetarische Verwirrung folgen.

(842.6) 75:4.4 Jedesmal, wenn das Paar des Gartens von der Frucht des Baums des Lebens genossen hatte, war es vom Wächter-Erzengel gewarnt worden, sich davor zu hüten, den Einflüsterungen Caligastias zu erliegen, das Gute mit Üblem verbinden zu wollen. Sie waren mit diesen Worten ermahnt worden: „An dem Tage, da ihr Gutes mit Üblem vermengt, werdet ihr mit Sicherheit so werden wie die Sterblichen der Welt; ihr werdet mit Sicherheit sterben.“

(842.7) 75:4.5 Eva hatte mit Kano anlässlich ihrer schicksalhaften geheimen Begegnung über diese oft wiederholte Warnung gesprochen, aber Kano, der weder um Wichtigkeit noch Bedeutung solcher Mahnungen wusste, hatte ihr versichert, dass Männer und Frauen mit guten Motiven und lauteren Absichten nichts Schlechtes begehen könnten; dass sie bestimmt nicht sterben, sondern von neuem in ihren Nachkommen leben werde, die zum Segen und zur Stabilisierung der Welt heranwachsen würden.

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5. Auswirkungen der Verfehlung

(843.3) 75:5.1 Evas Desillusionierung war wahrhaft erschütternd. Adam erkannte das Ausmaß der misslichen Lage und empfand, obwohl gebrochenen Herzens und niedergeschmettert, für seine verirrte Gefährtin nur Mitleid und Mitgefühl.

(843.4) 75:5.2 Im verzweifelten Bewusstsein seines Scheiterns suchte Adam am Tag nach Evas Fehltritt Laotta auf, eine glänzende noditische Frau, die den westlichen Schulen des Gartens vorstand, und beging mit ihr vorsätzlich die gleiche Torheit wie Eva. Aber versteht das nicht falsch; Adam war nicht betört; er wusste genau, was er tat; er wollte ganz bewusst Evas Los teilen. Er liebte seine Gattin mit übermenschlicher Liebe, und der Gedanke an die Möglichkeit einer einsamen Wache auf Urantia ohne sie war mehr, als er ertragen konnte.

(843.5) 75:5.3 Als sie erfuhren, was mit Eva geschehen war, waren die erzürnten Bewohner des Gartens nicht mehr zu halten, und sie erklärten der benachbarten noditischen Niederlassung den Krieg. Sie stürzten sich aus den Toren Edens, fielen über diese unvorbereiteten Menschen her und brachten sie alle um — kein einziger, weder Mann, Frau noch Kind, wurde verschont. Und auch Kano, der Vater des ungeborenen Kain, kam um.

(843.6) 75:5.4 Mit Bestürzung kam Serapatatia zu Bewusstsein, was geschehen war, und er geriet außer sich vor Furcht und Gewissensbissen. Am nächsten Tag ertränkte er sich im großen Fluss.

(843.7) 75:5.5 Adams Kinder versuchten, ihre Mutter, die wie von Sinnen war, zu trösten, während ihr Vater dreißig Tage lang einsam umherwanderte. Am Ende dieser Zeit setzte sich das gesunde Urteil durch, und Adam kehrte nach Hause zurück und begann mit der Planung ihres zukünftigen Vorgehens.

(843.8) 75:5.6 So oft teilen unschuldige Kinder die Folgen der Torheiten ihrer irregeleiteten Eltern. Die rechtschaffenen, edlen Söhne und Töchter Adams und Evas waren überwältigt vom unerklärlichen Leid der unglaublichen Tragödie, die so plötzlich und mitleidlos über sie hereingebrochen war. Noch fünfzig Jahre danach hatten sich die älteren dieser Kinder nicht von dem Schmerz und der Trauer dieser tragischen Tage erholt, insbesondere vom Entsetzen jener Zeitspanne von dreißig Tagen, während der ihr Vater von zu Hause abwesend war, derweil ihre verzweifelte Mutter in völliger Ungewissheit über seinen Aufenthaltsort und sein Schicksal blieb.

(843.9) 75:5.7 Und ebendiese dreißig Tage waren für Eva wie lange Jahre des Grams und des Leids. Nie hat sich diese edle Seele vollkommen von den Wirkungen dieser qualvollen Periode mentalen Leidens und geistigen Kummers erholt. Keine Einzelheit ihrer später ausgestandenen Entbehrungen und materiellen Not reichten in Evas Erinnerung auch nur annähernd an jene schrecklichen Tage und entsetzlichen Nächte der Verlassenheit und unerträglichen Ungewissheit heran. Sie erfuhr von der Kurzschlusshandlung Serapatatias und wusste nicht, ob ihr Lebensgefährte sich aus Schmerz umgebracht hatte oder zur Strafe für ihren Fehltritt von der Welt entfernt worden war. Aber als Adam zurückkehrte, empfand Eva eine beglückende Freude und Dankbarkeit, die auch ein Leben beschwerlichen Dienens in langer und schwieriger Partnerschaft nie auszulöschen vermochte.

(844.1) 75:5.8 Die Zeit verstrich, aber Adam war sich der Natur ihres Vergehens nicht sicher, bis siebzig Tage nach Evas Verfehlung die Melchisedek-Treuhänder nach Urantia zurückkehrten und die Gerichtsbarkeit über die Weltangelegenheiten an sich nahmen. Jetzt wusste er, dass sie gefehlt hatten.

(844.2) 75:5.9 Aber noch mehr Unheil braute sich zusammen: Es dauerte nicht lange, bis die Nachricht von der Vernichtung der Noditenniederlassung bei Eden zu den im Norden wohnenden, heimatlichen Stämmen Serapatatias gelangte, und bald versammelte sich eine große Kriegerschar, um gegen den Garten loszuziehen. Und das war nur der Beginn einer langen und erbitterten Fehde zwischen Adamiten und Noditen, denn diese Feindseligkeiten gingen noch lange weiter, nachdem Adam mit seinen Gefolgsleuten in den zweiten Garten des Euphrattals ausgewandert war. Es bestand eine intensive und dauernde „Feindschaft zwischen jenem Mann und der Frau, zwischen seinen Nachkommen und ihren Nachkommen“.

6. Adam und Eva verlassen den Garten

(844.3) 75:6.1 Als Adam erfuhr, dass die Noditen heranrückten, suchte er Rat bei den Melchisedeks, aber sie weigerten sich, ihm welchen zu geben. Sie sagten ihm nur, er solle tun, was ihm am besten schiene, und versprachen ihm im Rahmen des Möglichen ihre freundliche Unterstützung für jeden von ihm eingeschlagenen Weg. Es war den Melchisedeks untersagt worden, sich in die persönlichen Pläne Adams und Evas einzumischen.

8. Der sogenannte Sündenfall

(845.8) 75:8.1 Adam und Eva fielen tatsächlich von ihrem hohen Stand Materieller Söhne herab auf den niedrigen Status sterblicher Menschen. Aber das war nicht der Sündenfall. Trotz der unmittelbaren Konsequenzen der adamischen Verfehlung ist die menschliche Rasse veredelt worden. Obwohl der göttliche Plan, der den Völkern Urantias die violette Rasse schenken wollte, fehlschlug, haben die sterblichen Rassen doch gewaltigen Nutzen aus dem beschränkten Beitrag Adams und seiner Nachkommen an die Rassen Urantias gezogen.

(846.1) 75:8.2 Es hat keinen „Sündenfall“ gegeben. Die Geschichte der menschlichen Rasse ist eine Geschichte fortschreitender Evolution, und die adamische Hingabe brachte den Völkern der Welt verglichen mit ihrer früheren biologischen Verfassung eine große Verbesserung. Die höher stehenden Bevölkerungsanteile Urantias besitzen jetzt Erbfaktoren, die aus nicht weniger als vier getrennten Quellen stammen: von den Andoniten, den Sangikvölkern, den Noditen und den Adamiten.

(846.2) 75:8.3 Adam sollte nicht als jemand betrachtet werden, der über die menschliche Rasse einen Fluch gebracht hat. Obwohl er bei der Verfolgung des göttlichen Planes fehlte, obwohl er seinen Vertrag mit der Gottheit verletzte, obwohl er und seine Gattin zwar auf einen niedrigeren Geschöpfesstatus degradiert wurden, hat trotz alledem ihr Beitrag an die menschliche Rasse viel bewirkt, um die Zivilisation Urantias voranzubringen.

(846.3) 75:8.4 Wenn man die Ergebnisse der adamischen Mission auf eurer Welt abwägt, verlangt es die Gerechtigkeit, die auf dem Planeten herrschenden Zustände zu berücksichtigen. Adam sah sich einer nahezu hoffnungslosen Aufgabe gegenüber, als er mit seiner schönen Gefährtin von Jerusem auf diesen verfinsterten und wirren Planeten gebracht wurde. Aber hätten sie sich durch den Rat der Melchisedeks und deren Mitarbeiter führen lassen und wären sie geduldiger gewesen, hätten sie letztenendes Erfolg gehabt. Aber Eva lieh ihr Ohr heimtückischer Propaganda von persönlicher Freiheit und planetarischer Handlungsfreiheit. Sie ließ sich dazu verleiten, mit dem Lebensplasma der materiellen Sohnesordnung zu experimentieren, indem sie diesem ihr anvertrauten Leben erlaubte, sich vorzeitig zu vermengen mit demjenigen der damaligen aus den ursprünglichen Plänen der Lebensbringer hervorgegangen gemischten Ordnung, welchem zuvor dasjenige der fortpflanzungsfähigen Wesen vom einstigen Stab des Planetarischen Fürsten beigemischt worden war.

(846.4) 75:8.5 Nie werdet ihr während eures ganzen Aufstiegs zum Paradies irgendetwas gewinnen, wenn ihr aus Ungeduld versucht, den bestehenden göttlichen Plan durch Abkürzungen, persönliche Erfindungen oder andere Kunstgriffe zu umgehen, um damit den Weg der Vollkommenheit, den Weg zur Vollkommenheit, den Weg für die ewige Vollkommenheit zu ebnen.

(846.5) 75:8.6 Alles in allem hat es wohl nie auf einem Planeten in ganz Nebadon eine entmutigendere Entfernung von der Weisheit gegeben. Aber es ist weiter nicht erstaunlich, dass in den Angelegenheiten der evolutionären Universen solche Fehltritte vorkommen. Wir sind Teil einer gigantischen Schöpfung, und es ist nicht verwunderlich, dass sich nicht alles in Vollkommenheit abspielt; unser Universum wurde nicht in Vollkommenheit erschaffen. Die Vollkommenheit ist unser ewiges Ziel, nicht unser Ursprung.

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Schrift 76

Der Zweite Garten

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ALS Adam beschloss, den Noditen den ersten Garten kampflos zu überlassen, konnten er und seine Gefolgsleute nicht nach Westen gehen, weil die Edeniten für ein derartiges Meeresabenteuer keine geeigneten Boote besaßen. Sie konnten nicht nach Norden gehen, weil die nördlichen Noditen bereits im Anmarsch auf Eden waren. Sie fürchteten sich, nach Süden zu gehen, weil die Berge jener Gegend voll feindlicher Stämme waren. Der einzige Weg öffnete sich nach Osten hin, und so machten sie sich in östlicher Richtung auf die Reise in die damals freundlichen Gegenden zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris. Und viele von denen, die sie zurückgelassen hatten, zogen später ebenfalls ostwärts, um sich den Adamiten in ihrer neuen Heimat im Tal anzuschließen.

(847.2) 76:0.2 Kain und Sansa wurden beide geboren, noch bevor die adamische Karawane ihr Ziel zwischen den Flüssen in Mesopotamien erreichte. Laotta, Sansas Mutter, starb bei der Geburt ihrer Tochter; Eva litt stark, überlebte aber dank ihrer kräftigeren Konstitution. Eva schloss Sansa, Laottas Töchterchen, in ihr Herz, und es wurde zusammen mit Kain aufgezogen. Sansa wuchs zu einer Frau mit großen Fähigkeiten heran. Sie heiratete Sargan, den Führer der nördlichen blauen Rassen und trug zum Fortschritt der blauen Menschen jener Zeit bei.

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(Anmerkung Susanne – Kain war der Sohn von Kano und Eva)

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2. Kain und Abel

(848.1) 76:2.1 Weniger als zwei Jahre nach Kain wurde Abel geboren, das erste im zweiten Garten geborene Kind Adams und Evas. Als Abel zwölf Jahre alt war, beschloss er, Hirte zu werden; Kain hatte sich für die Landwirtschaft entschieden.

(848.2) 76:2.2 Nun war es in jenen Tagen üblich, der Priesterschaft etwas von dem, worüber man verfügte, zu opfern. Die Hirten gaben Tiere aus ihren Herden, die Ackerbauer Feldfrüchte; und in Befolgung dieser Sitte brachten auch Kain und Abel den Priestern regelmäßig ihre Opfer dar. Die beiden Knaben hatten viele Male über die jeweiligen Vorzüge ihrer Berufe gestritten, und Abel hatte bald bemerkt, dass seine Tieropfer bevorzugt wurden. Umsonst berief sich Kain auf die Tradition des ersten Edens, auf die damalige Bevorzugung der Feldfrüchte. Abel ließ das nicht gelten, und er verspottete seinen älteren Bruder in dessen Verlegenheit.

(848.3) 76:2.3 In den Tagen des ersten Eden hatte Adam tatsächlich versucht, das Darbringen von Tieropfern zu untersagen, so dass sich Kain für seine Behauptungen mit Recht auf eine frühere Tatsache berufen konnte. Es war indessen schwierig, das religiöse Leben des zweiten Edens zu organisieren. Adam war mit Tausenden von Einzelproblemen überlastet, die sich beim Bauen, in der Verteidigung und in der Landwirtschaft stellten. Da er geistig sehr niedergeschlagen war, beauftragte er mit der Organisation von Andacht und Erziehung dieselben Getreuen noditischer Abstammung, die schon im ersten Garten in dieser Eigenschaft gedient hatten; und sogar in einer so kurzen Zeit kehrten diese amtierenden noditischen Priester wieder zu den Normen und Gepflogenheiten der voradamischen Zeiten zurück.

(848.4) 76:2.4 Die beiden Knaben hatten sich nie gut vertragen, und diese Opferangelegenheit schürte den wachsenden Hass zwischen den beiden. Abel wusste, dass er Adams und Evas Sohn war und erinnerte Kain bei jeder Gelegenheit daran, dass Adam nicht sein Vater war. Kain hatte nicht reines violettes Blut, da sein Vater der noditischen Rasse angehörte, die sich im Lauf der Zeit mit den blauen und roten Menschen und mit der ursprünglichen andonischen Rasse vermischt hatte. Und all das in Verbindung mit seiner natürlichen kämpferischen Veranlagung nährte in Kain einen ständig wachsenden Hass auf seinen jüngeren Bruder.

(848.5) 76:2.5 Als die Jungen achtzehn beziehungsweise zwanzig Jahre alt waren, wurde die zwischen ihnen aufgestaute Spannung eines Tages für immer gelöst, als Abels Gespött seinen heftigen Bruder dermaßen in Wut brachte, dass dieser sich im Zorn über ihn hermachte und ihn erschlug.

(848.6) 76:2.6 Am Verhalten Abels kann das Gewicht von Umfeld und Erziehung als Faktoren bei der Charakterbildung ermessen werden. Abel hatte ein ideales Erbe, und allem Charakter liegt das Erbgut zugrunde; aber der Einfluss einer niederen Umwelt neutralisierte praktisch dieses wunderbare Erbe. Abel hatte insbesondere während seiner jüngeren Jahre stark unter dem Einfluss einer ungünstigen Umgebung gestanden. Er wäre eine ganz andere Person geworden, wenn er bis fünfundzwanzig oder dreißig gelebt hätte; sein prächtiges Erbe wäre dann durchgebrochen. Während ein gutes Umfeld nicht viel ausrichten kann, um die Charakterschwächen einer minderwertigen Heredität wirklich zu überwinden, kann eine schlechte Umwelt ein ausgezeichnetes Erbe sehr wirksam verderben, zumindest während der jüngeren Lebensjahre. Eine gute soziale Umgebung und eine angemessene Erziehung sind als Boden und Atmosphäre unerlässlich, um aus einer guten Erbanlage das Beste herauszuholen.

(849.1) 76:2.7 Abels Eltern wurden sich seines Todes bewusst, als seine Hunde die Herden ohne ihren Herrn nach Hause brachten. Für Adam und Eva wurde Kain rasch zur grausamen Erinnerung an ihre Torheit, und sie bestärkten ihn in seinem Entschluss, den Garten zu verlassen.

(849.2) 76:2.8 Kains Leben in Mesopotamien war nicht gerade glücklich gewesen, da er die Verfehlung auf so besondere Weise symbolisierte. Nicht, dass seine Mitmenschen unfreundlich zu ihm gewesen wären, aber ihr unbewusster Groll gegen seine Gegenwart war ihm nicht entgangen. Kain, der kein Stammeszeichen trug, wusste, dass er deshalb von den ersten Stammesangehörigen der Nachbarschaft, auf die er zufällig stieße, umgebracht würde. Furcht und einige Gewissensbisse ließen Reue in ihm aufkommen. Kain war nie von einem Justierer bewohnt gewesen, hatte der Familiendisziplin stets getrotzt und für die Religion seines Vaters nur Geringschätzung übrig gehabt. Aber jetzt ging er zu Eva, seiner Mutter, und bat sie um geistige Hilfe und Führung, und als ihn aufrichtig nach göttlichem Beistand verlangte, nahm ein Justierer in ihm Wohnung. Und dieser Justierer, der ihm innewohnte und aus ihm schaute, verschaffte ihm einen deutlichen Vorteil an Überlegenheit, der ihn dem sehr gefürchteten Stamm Adams gleichsetzte.

(Anmerkung Susanne – Justierer ist Verbindung mit Höherem Selbst)

(849.3) 76:2.9 Und so machte sich Kain nach dem im Osten des zweiten Edens gelegenen Lande Nods auf. Er wurde zu einem großen Führer einer Gruppe des Volkes seines Vaters und erfüllte bis zu einem gewissen Grade die Voraussagen Serapatatias, denn er sorgte zu seinen Lebzeiten für Frieden zwischen dieser Noditenabteilung und den Adamiten. Kain heiratete Remona, seine entfernte Kusine, und ihr erster Sohn, Enoch, wurde das Haupt der elamitischen Noditen. Und jahrhundertelang lebten Elamiten und Adamiten miteinander in Frieden.

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4. Die violette Rasse

Adam und Eva waren die Begründer der violetten Rasse, der neunten auf Urantia erschienenen menschlichen Rasse. Adam und seine Sprösslinge hatten blaue Augen, und die violetten Menschen charakterisierten sich durch helle Hautfarbe und helle — gelbe, rote und braune — Haare.

(850.8) 76:4.2 Eva musste beim Gebären ebenso wenig leiden wie die frühen evolutionären Rassen. Erst die gemischten Rassen, die aus der Vereinigung der evolutionären Menschen mit den Noditen und später mit den Adamiten hervorgingen, waren beim Kindergebären heftigen Schmerzen unterworfen.

(851.1) 76:4.3 Adam und Eva wurden wie ihre Brüder auf Jerusem von einer doppelten Energiequelle gespeist, indem sie sowohl Nahrung als auch Licht aufnahmen, ergänzt durch einige auf Urantia nicht offenbarte überphysische Energien. Ihre auf Urantia erzeugten Nachkommen erbten die elterliche Fähigkeit zur Energieaufnahme und Lichtzirkulation nicht. Sie besaßen eine einfache Zirkulation, den menschlichen Typus der Ernährung über das Blut. Sie waren, obwohl langlebig, zum Sterben bestimmt, wobei die Langlebigkeit sich mit jeder folgenden Generation der menschlichen Norm näherte.

(851.2) 76:4.4 Adam und Eva und die erste Generation ihrer Kinder aßen kein Tierfleisch. Sie ernährten sich einzig von „den Früchten der Bäume“. Nach der ersten Generation begannen alle Nachkommen Adams mit dem Verzehr von Milchprodukten, aber viele von ihnen hielten sich weiterhin an eine fleischlose Kost. Viele der südlichen Stämme, mit denen sie sich später vereinigten, aßen ebenfalls kein Fleisch. Später wanderten die meisten dieser Vegetarierstämme nach Osten aus und überlebten durch Aufgehen in den heutigen Völkern Indiens.

(851.3) 76:4.5 Sowohl die physische wie geistige Sehkraft Adams und Evas waren derjenigen der heutigen Völker weit überlegen. Ihre Spezialsinne waren viel schärfer, und sie konnten die Mittler und Engelscharen, die Melchisedeks und den gefallenen Fürsten Caligastia sehen, der sich verschiedentlich mit seinem edlen Nachfolger zu Unterredungen traf. Noch mehr als hundert Jahre nach der Verfehlung behielten sie die Fähigkeit, die himmlischen Wesen zu sehen. Diese Spezialsinne waren in ihren Kindern nicht in gleicher Schärfe vorhanden und hatten die Tendenz, sich mit jeder neuen Generation abzuschwächen.

(851.4) 76:4.6 Den adamischen Kindern wohnte gewöhnlich ein Justierer inne, da sie allesamt unzweifelhaft Fähigkeiten zum Fortleben besaßen. Diese hoch stehenden Nachkommen waren der Furcht nicht so sehr unterworfen wie die Kinder der Evolution. In den heutigen Rassen Urantias lebt derart viel Angst weiter, weil eure Vorfahren wegen des frühen Misslingens der Pläne zur physischen Rassenveredelung so wenig von Adams Lebensplasma erhalten haben.

(851.5) 76:4.7 Die Körperzellen der Materiellen Söhne und ihrer Nachkommen sind viel resistenter gegen Krankheiten als jene der auf dem Planeten geborenen evolutionären Wesen. Die Körperzellen der einheimischen Rassen sind mit den Krankheitserregern, den lebenden mikroskopischen und ultramikroskopischen Organismen der Welt, verwandt. Diese Tatsachen erklären, weshalb die Völker Urantias zur Bekämpfung so vieler physischer Störungen so große wissenschaftliche Anstrengungen unternehmen müssen. Ihr wäret gegen Krankheiten weit besser gewappnet, wenn eure Rassen einen größeren Anteil adamischen Lebens besäßen.

(851.6) 76:4.8 Nachdem sich Adam im zweiten Garten am Euphrat eingerichtet hatte, beschloss er, vor seinem Tod zum Wohle der Welt soviel von seinem Lebensplasma wie nur möglich zurückzulassen. Also wurde Eva an die Spitze einer Zwölferkommission zur Rassenverbesserung berufen, und bis zu Adams Tod hatte diese Kommission 1 682 urantianische Frauen des höchsten Typs ausgewählt, welche mit dem adamischen Lebensplasma befruchtet wurden. Ihre Kinder erreichten außer hundertzwölf von ihnen alle das Erwachsenenalter, so dass die Welt auf diesem Wege die Wohltat von zusätzlichen 1 570 höher stehenden Männern und Frauen empfing. Zwar wurden die Anwärterinnen auf die Mutterschaft allen umliegenden Stämmen entnommen und vertraten die meisten Rassen der Welt, aber in ihrer Mehrzahl suchte man sie unter den höchsten Linien der Noditen aus, und mit ihnen nahm die mächtige Rasse der Anditen ihren Anfang. Die Kinder wurden im Stammesumfeld ihrer jeweiligen Mütter geboren und aufgezogen.

5. Der Tod Adams und Evas

(851.7) 76:5.1 Kurze Zeit nach der Einrichtung des zweiten Eden wurden Adam und Eva klar davon unterrichtet, dass ihre Reue annehmbar sei und dass sie, wenn auch dazu verurteilt, das Schicksal der Sterblichen ihrer Welt zu erleiden, bestimmt damit rechnen könnten, in die Reihen der schlafenden Fortlebenden Urantias aufgenommen zu werden. Sie glaubten fest an diese gute Nachricht ihrer Auferstehung und Rehabilitierung, die ihnen von den Melchisedeks auf so rührende Weise verkündet wurde. Ihre Übertretung war ein Fehlurteil gewesen und nicht die Sünde bewusster und vorsätzlicher Auflehnung.

(852.1) 76:5.2 Adam und Eva hatten als Bürger Jerusems keine Gedankenjustierer, noch wohnten ihnen solche während ihres Wirkens im ersten Garten auf Urantia inne. Aber kurz nach ihrer Reduzierung auf den Status Sterblicher wurden sie sich einer neuen inneren Gegenwart bewusst und erwachten sie zu der Einsicht, dass menschlicher Status zusammen mit aufrichtiger Reue es Justierern ermöglicht hatte, sie zu bewohnen. Es war dieses Wissen darum, von Justierern bewohnt zu werden, was Adam und Eva während des ganzen Rests ihres Lebens so außerordentlich ermutigte. Sie wussten, dass sie als Materielle Sohn und Tochter Satanias gescheitert waren, aber sie wussten auch, dass ihnen als aufsteigenden Söhnen des Universums die Laufbahn zum Paradies immer noch offenstand.

(852.2) 76:5.3 Adam wusste, dass gleichzeitig mit seiner Ankunft auf dem Planeten eine Dispensationsauferstehung stattgefunden hatte, und er glaubte, dass er und seine Gefährtin wahrscheinlich in Verbindung mit der Ankunft der nächsten Sohnesordnung neu personifiziert werden würden. Er wusste nicht, dass Michael, der Souverän dieses Universums, so bald auf Urantia erscheinen würde; er rechnete damit, dass der nächste Sohn, der kommen würde, der Ordnung der Avonale angehören würde. Trotzdem war es für Adam und Eva immer ein Trost, über die einzige persönliche Botschaft nachzusinnen, die sie je von Michael erhielten, wenn es ihnen auch schwer fiel, sie zu verstehen. Diese Botschaft, die daneben auch Worte der Freundschaft und Ermutigung enthielt, lautete: „Ich habe den Umständen eurer Verfehlung Rechnung getragen; ich habe mich eures Herzenswunsches erinnert, stets dem Willen meines Vaters treu zu bleiben; und ihr werdet aus den Armen des Schlummers der Sterblichen aufgerufen werden, wenn ich nach Urantia komme, es sei denn, die untergeordneten Söhne meines Reichs senden vor dieser Zeit nach euch.“

(852.3) 76:5.4 Und das war für Adam und Eva ein großes Rätsel. Sie konnten aus dieser Botschaft ein verhülltes Versprechen einer möglichen besonderen Auferstehung herauslesen, und eine solche Möglichkeit erfüllte sie mit großer Freude, aber sie konnten den Sinn der Andeutung nicht herausfinden, dass sie vielleicht bis zu der Zeit einer Auferstehung, die mit Michaels persönlichem Erscheinen auf Urantia einherginge, ruhen würden. Und so verkündete das edenische Paar immer, dass eines Tages ein Sohn Gottes kommen würde, und sie äußerten ihren Nächsten gegenüber den Glauben, oder zumindest die sehnliche Hoffnung, dass gerade der Planet ihrer Fehlgriffe und Leiden die vom Herrscher dieses Universums ins Auge gefasste Welt sein könnte, auf der er als Sohn der Selbsthingabe des Paradieses wirken würde. Es schien zu schön, um wahr zu sein, aber Adam hielt an dem Gedanken fest, das von Hader zerrissene Urantia könnte sich am Ende als die vom Schicksal meistbegünstigte Welt des Systems von Satania, als der beneidenswerteste Planet von ganz Nebadon, erweisen.

(852.4) 76:5.5 Adam lebte 530 Jahre lang; man könnte sagen, dass er an seinem hohen Alter starb. Sein physischer Mechanismus war ganz einfach erschöpft; der Zerfallsprozess gewann allmählich die Oberhand über den Regenerationsprozess, und das unvermeidliche Ende kam. Eva war neunzehn Jahre zuvor an einem Herzversagen gestorben. Sie wurden beide im Zentrum des Tempels göttlichen Dienstes begraben, der kurz nach Fertigstellung der Schutzmauer der Kolonie nach ihren Plänen erbaut worden war. Und das war der Ursprung der Sitte, bekannte fromme Männer und Frauen unter dem Fußboden von Andachtsstätten beizusetzen.

(852.5) 76:5.6 Die übermaterielle Regierung Urantias unter Leitung der Melchisedeks blieb weiter im Amt, aber der direkte physische Kontakt mit den evolutionären Rassen war abgebrochen. Seit jenen fernen Tagen, als der körperliche Stab des Planetarischen Fürsten eingetroffen war, und über Vans und Amadons Zeiten bis hin zu Adams und Evas Ankunft waren auf dem Planeten immer physische Repräsentanten der Universumsregierung stationiert gewesen. Aber mit der adamischen Verfehlung nahm diese Ordnung, die mehr als vierhundertfünfzigtausend Jahre lang gedauert hatte, ein Ende. In den geistigen Sphären führten die hilfsbereiten Engelscharen in Verbindung mit den Gedankenjustierern den Kampf weiter, indem sich beide heroisch für die Rettung jedes Einzelnen einsetzten; aber den Sterblichen der Erde wurde kein umfassender, weitreichender Plan zum Wohle der Welt verkündet, bis zur Zeit Abrahams Machiventa Melchisedek eintraf, der mit der Macht, Geduld und Autorität eines Gottessohnes den Grund zu einer erneuten Aufrichtung und geistigen Rehabilitierung des unglücklichen Urantia legte.

(853.1) 76:5.7 Indessen war nicht nur Missgeschick das Los Urantias; dieser Planet war auch der vom Glück am meisten begünstigte des ganzen Lokaluniversums von Nebadon. Die Urantianer sollten es als einen großen Gewinn betrachten, dass die Entgleisungen ihrer Vorväter und die Fehler ihrer frühen Weltherrscher, die den Planeten in einen so hoffnungslos verwirrten, durch Übel und Sünde noch verschlimmerten Zustand stürzten, dass dieser ganze finstere Hintergrund derart an Michael appellierte, dass er diese Welt zum Schauplatz wählte, um die liebende Persönlichkeit des Vaters im Himmel zu offenbaren. Nicht dass Urantia eines Schöpfersohnes bedurft hätte, um seine verwickelten Angelegenheiten in Ordnung zu bringen, aber die Anwesenheit von Übel und Sünde auf Urantia boten dem Schöpfersohn einen Hintergrund, vor dem er die unvergleichliche Liebe, das Erbarmen und die Geduld des Paradies-Vaters nur umso eindrucksvoller offenbaren konnte.

6. Adams und Evas Fortleben

Adam und Eva verschieden im festen Glauben an das ihnen von den Melchisedeks gegebene Versprechen, sie würden eines Tages aus dem Todesschlaf aufwachen und ihr Leben auf den Residenzwelten fortsetzen, auf jenen Welten, die ihnen so vertraut waren von den Tagen her, die vor ihrer Sendung als fleischgewordene Angehörige der violetten Rasse auf Urantia lagen.

(853.3) 76:6.2 Sie sollten nicht lange in der Vergessenheit des bewusstlosen Schlafs der Sterblichen der Welt ruhen. Am dritten Tag nach Adams Hinscheiden, dem zweiten nach seinem mit Ehrfurcht begangenen Begräbnis, wurden Verfügungen Lanaforges in Gabriels Hände gelegt, welche die Unterstützung des amtierenden Allerhöchsten Edentias genossen, und im Einverständnis mit dem im Namen Michaels handelnden Einiger der Tage Salvingtons erfolgten und die die besondere Auferstehung der verdienstvollen Fortlebenden der adamischen Verfehlung auf Urantia dekretierten. Dieser Anordnung einer Spezialauferstehung zufolge — der sechsundzwanzigsten der Serie Urantias —

wurden Adam und Eva zusammen mit 1 316 ihrer Gefährten, die mit ihnen die Erfahrung des ersten Gartens gemacht hatten, in den Auferstehungshallen der Residenzwelten Satanias neu personifiziert und zusammengefügt.

Die Transferierung vieler anderer loyaler Seelen war schon zum Zeitpunkt von Adams Ankunft erfolgt. Seine Ankunft war einhergegangen mit einem Dispensationsgericht über die schlafenden Fortlebenden und die lebenden qualifizierten Aufsteiger.

(853.4) 76:6.3 Adam und Eva durchliefen rasch die Welten des aufsteigenden Fortschritts, bis sie das Bürgerrecht Jerusems erlangten, und ließen sich einmal mehr auf ihrem Heimatplaneten nieder, aber diesmal als Angehörige einer anderen Ordnung von Universumspersönlichkeiten. Sie hatten Jerusem als Dauerbürger verlassen — als Gottessöhne; nun kehrten sie als aufsteigende Bürger zurück — als Menschensöhne. Sie wurden auf der Systemkapitale sogleich dem Urantia-Dienst zugeteilt und später in die Gruppe von vierundzwanzig Beratern aufgenommen, die die gegenwärtige beratende und lenkende Körperschaft Urantias bildet.

(854.1) 76:6.4 Und so endet die Geschichte der Planetarischen Adam und Eva Urantias, eine Geschichte der Prüfung, der Tragödie und des Triumphs, wenigstens eines persönlichen Triumphs des in guter Absicht handelnden, aber irregeführten Materiellen Paars, und letztendlich zweifelsohne eine Geschichte höchsten Triumphs für seine Welt und deren durch die Rebellion hin- und hergeworfenen und vom Übel gepeinigten Bewohner. Wenn man alles zusammenrechnet, trugen Adam und Eva kräftig zur raschen Zivilisierung und zum beschleunigten biologischen Fortschritt der menschlichen Rasse bei. Sie ließen auf der Erde eine hohe Kultur zurück, aber es war einer so fortgeschrittenen Zivilisation nicht möglich, angesichts der frühen Verdünnung und des schließlichen Aufgehens des adamischen Erbes zu überleben. Es sind die Menschen, die eine Zivilisation schaffen; die Zivilisation schafft keine Menschen.

(854.2) 76:6.5 [Dargeboten von Solonia, der seraphischen „Stimme im Garten“.]

 

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Über siriusnetwork

Ihr Lieben - die Zeichen stehen auf Veränderung - auf Transformation. Hier findest Du aktuelle Botschaften und tiefgründige Impulse für den BLICK HINTER DIE KULISSEN und Informationen zum kosmischen Zeitgeschehen für den freien Fall in unsere neue Wirklichkeit. Wir sind alle spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen. Unsere Heimat ist in GOTT, daher sind wir unsterblich! Seid also realistisch und erwartet in diesen Zeiten und Tagen ein WUNDER! Mögen alle Wesen glücklich sein . . . Habt Sonne im Herzen Susanne Verena
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2 Antworten zu Über Adam und Eva – 4 Schriften aus dem UB

  1. Esther schreibt:

    Liebe Susanne Verena, ich bin einfach begeistert. Gestern habe ich über Adam und Eva gelesen.

    Mein persönliches Wunder:
    Zu Weihnachten habe ich aus eigenem Antrieb an einem Sonntag mein letztes Fleisch gegessen.
    Ich wollte nicht mehr, das wegen mir ein Tier getötet wird, ich will nicht mehr das die Tiere wie Massenware des Fresskonsums gehalten werden. Sie werden geboren und dürfen nicht mal leben………….
    Es erschreckt mich, das mir solche Gedanken nie Früher kamen. Doch als die kleine Leila aus dem Tierheim da war und ich ihr in die Augen sah, dachte ich, ne, ich kann von Gemüse leben und Kartoffeln, Brot und Käse.
    Wenn alle Menschen damit aufhören würden, wäre Schluss mit der Tierquälerei.
    Ich ekle mich direkt nachträglich, das ich gegessen habe. Das ist nur mein persönliches Empfinden und ist kein Dogma für andere.
    Nur, gut Essen ist ja was schönes und das soll man auch. Aber Leben auf zu essen und es in der evolutionären Art und Weise darin ab zu schneiden, die Erfahrungen der eigenen Spezies zu machen……………..ich weis nicht.
    Ich für mich will das nicht mehr.
    Um mal den Stellenwert des Essens für mich Sichtbar zu machen, mir würde es genügen eine Frucht zu essen wenn sie schmeckt, um so versorgt zu sein. Denn die Zubereitung von Essen sowie die ganze Industrie die daran hängt, nimmt nur Lebenszeit in Anspruch die man sinnvoller verbringen könnte.
    Um nun auf Adam und Eva zurück zu kommen, als ich Gestern im Uranita Buch über sie gelesen habe, dachte ich, hey, die haben gar kein Fleisch gegessen?

    Dann der Baum des Lebens, ganz anders als man es in der Bibel beschrieb.
    Auch habe ich keinerlei Probleme, das Universum und den Aufbau der Welten zu verstehen, auch wenn mir die Vorstellungskraft dieser Welten fehlt und ich nur einen Lichtblick habe.
    Das Kreativität expansieren will ist auch bei uns Menschen so…………………
    Nur wenn man Kreativ Tätig sein kann und wirklich den Aufbau von allem kennt, dann kann man ohne Fehler arbeiten………………
    Das ist Mega-geil, würde die Jugend sagen, man verzeihe mir den Jargon, den man in himmlischen Gefilden nicht spricht……….grins.
    Also ich bin mega gespannt und solange werde ich hier lesen und schreiben. Wollte zwar nicht mehr, bin es leid, aber was muss das muss…………..
    Ich gebe mir ein *Muss* und mache *HU* grins.

    Hu hu, ist wer Zuhause?
    Alles ist bierernst und von himmlischen Humor weit und breit keine Sicht…………lächel…….oder doch?

    Herzlichen Dank Susanne Verena, für all die Arbeit ich schätze sie………
    bussi aufs backerl…….;)

  2. Esther schreibt:

    Teile………..und herrsche nicht.

    Wunder?
    Mein GEfühl gerade noch den Zug erwischt zu haben, obwohl ich ja eigentlich schon immer auf dem Gleis unterwegs war…………..
    Die Zweifel, erst glaubt man, hackt man ab und wendet sich ab und folgt komischer Weise doch dem inneren RUF der LIEBE die man für sich selbst wünschte, nie bekam bis auf meinen zweiten Mann, der mir zumindest in dieser Welt eine Form davon vermitteln konnte was sein kann.

    Er hat mir bewiesen das er mich liebt, auch wenn er nicht alles versteht und er kommt aus einer Gesellschaft………….die mit solchen Wulfs und auch Rotlicht-Verbrechern zu tun hatte.
    Er hat sich überall bewegt und doch, hat ihn nicht die Gier ergriffen.

    Er hat es zumindest geschafft ein Gleichgewicht zu halten und doch hatte er nie den Drang, das Muss, das ich mir gab.
    Woher denn auch?
    Reiche Familien ticken anders…………
    Ich selbst hatte nix mehr…….auser mich.
    Dann kam er……………..
    nahm mich ohne Mitgift…………

    Na ja.

    Nur so Gedanken………….

    Die Geschichten der Kinder mit der Pech und Goldmarie, Schneewittchen, die Stiefmutter, die sieben Zwerge ( wer auch immer die sind, grins ) Rapunzel und ihr Zopf, Mythen und Avalon.

    Das Christentum das Avalon vertrieb, obwohl ein Packt des Gegenseitigen Respektes und der Toleranz geschlossen wurde, das Unwissen, das vermutlich beides zusammengehörte, Avalon und die neue Christenwelt. Merkwürdige Moralvorstellung und das schlecht machen der Liebe zwischen drei Menschen……………….
    Trotz gegenseitigem Einverständniss………die Buse, die Last der angeblichen Sünde, obwohl man geliebt hatte und nicht nur einen, sondern zwei…………..und das jeder.
    Lancelot, Artur und Genever……und das Unglück das daraus entstand, weil man Christus vermutlich falsch verstanden hatte.

    Was ist ein Heide? Ein gottloser? Denke mal schon aber ein Heide was genau steckt dahinter? Ein religionsloser der an Gott glaubt?

    Irgendwie sind in allen Geschichten und Filmen, Puzzleteile versteckt, die man finden kann um sich ein Bild zu machen……………..

    Wir hielten uns als Krone der Schöpfung………….dabei sind wir nur intelligente Tiere………. ;)
    Katzen sind nicht minder blöde……….hehe……..
    Unsere zwei Hunde allerdings schon, bei denen ist alles weg gezüchtet was für ein Überleben notwendig wäre, damit sie den Menschen dienstbar sind. Na ja………..
    Aber man muss sie beschützen und ich brauchen keinen Hund, damit er mich beschützt……….
    so genug Gedankenlauf………..

    Es quakt ja sonst keiner hier……….oh ich weis, ich bin rotzfrech……………
    man verzeihe mir………bin nun mal so……..kann auch nix für………..hihihihihi………..
    Im Moment einfach nur noch eine Albernheit am Schluss.
    So ich mache Feierabend, andere brauchen mich auch.

    PS. Susanne Verena, ihr wisst wie ihr mich erreichen könnt.

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